Rund 200 Gäste versammelten sich am 25. und 26. April beim 14. Pro-Holzfenster-Kongress auf der Zeche Zollverein in Essen. Sie diskutierten insbesondere über Kreislaufwirtschaft und wie sich die Holzfensterbranche dazu aufstellt. Und der Verband feierte 30 Jahre Pro-Holzfenster.
„Seit 1994 haben wir im Verband eine funktionierende Lobby-Arbeit aufgebaut“, sagte der BPH-Vorsitzende Eduard Appelhans. „Darauf können wir stolz sein, denn das ist nicht selbstverständlich für kleine und mittlere Betriebe, wie sie in unserer Branche die Regel sind.“
Dass die Bau- und damit auch die Holzfensterbranche einen enormen Hebel besitzt, um die Klimaziele bis 2025 zu erreichen und damit den menschengemachten Klimawandel aufzuhalten, darin waren sich die Referenten bei diesem Kongress einig. Der Bausektor verbrauche 90 Prozent aller Rohstoffe und erzeuge 40 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland. Als nachhaltiger Werkstoff, der CO2 im gesamten Produkt-Lebenszyklus bindet, sei Holz wie geschaffen für die Kaskadennutzung und die kreislaufgerechte Wiederverwertung beziehungsweise -verwendung, so die einhellige Meinung.
