Siedle aus Furtwangen ist mit 275 Jahren eines der ältesten Familienunternehmen Deutschlands – und durchläuft zugleich einen vielgestaltigen Wandel. 1750 begann Mathäus Siedle auf seinem Bauernhof bei Furtwangen, Teile und Glocken für die seinerzeit prosperierende Uhrenindustrie zu gießen. Heute entwickelt die Firma cloudbasierte IoT-Systeme und geht bei Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz (KI) neue Wege. Dazwischen liegen 275 Jahre, geprägt von Innovation und Anpassung an technologische Entwicklungen, teilt der Hersteller mit.
Werte als Konstante
Was stets konstant blieb und in Zukunft konstant bleiben soll, sind die Werte, nach denen der Anbieter handelt und die das Unternehmen ausmachen. In Furtwangen generiert der Hersteller nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent seiner Wertschöpfung und sei somit eines der wenigen Unternehmen seiner Größe, das sich wirklich „Made in Germany“ auf die Fahnen schreiben dürfe. Essenziell bleibe ebenso die Verbundenheit zu den Partnern aus Großhandel und Handwerk.
Digitale Produkte eröffnen neue Aufgabenfelder wie IT-Sicherheit oder Rund-um-die-Uhr-Service und müssen einfach und intuitiv in der Handhabung sein. So unterstützt das Unternehmen beispielsweise das vom Bund geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt „SmartLivingNEXT“ oder setzt beim großen Zukunftsthema KI auf eine Kooperation.
Vorgaben der Einfachheit
Laut Mitteilung nutzt der Produzent die Möglichkeiten, die das Internet of Things eröffnet. Auf der „Eltefa“ in Stuttgart konnten die Besucher einen ersten Blick auf die neue IoT-Produktfamilie „Siedle IQ“ werfen, die eben jene Vorgaben der Einfachheit erfüllt: wenige Gerätevarianten, einfache Planung, Inbetriebnahme und Bedienung, cloudbasierte Kommunikations- und Service-Plattform.
