Nahaufnahme einer Person, die eine Kuppel-Überwachungskamera an einem Metallträger montiert. Hauptmotiv: Installation einer Überwachungskamera zur Videoüberwachung und Gebäudesicherheit im Außenbereich.
Heutzutage muss Kameratechnik viel mehr können als nur aufzeichnen. (Quelle: Autosecure)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2026-07-01T07:00:00Z 5 Tipps: Einbruchgefahr mit Sicherheitskameras minimieren

Deutsche Unternehmer wollen in diesem Jahr vermehrt in Kameratechnik investieren, um sich vor Einbrechern zu schützen. Das ergab eine Befragung im Rahmen des VDMA-Sicherheitsmonitors 2025. Die Sorge scheint begründet, denn 41 Prozent der teilnehmenden Firmen erlebten in den vergangenen zwei Jahren mindestens einen physischen Einbruch. Das Münsteraner Security-Unternehmen Autosecure begrüßt die steigende Bereitschaft, in Sicherheitssysteme zu investieren und hat dazu 5 Expertentipps zur intelligenten Kameraüberwachung veröffentlicht:

1. Aufnahme allein reicht nicht

Eine Kamera, die nur aufzeichnet, hilft erst nach entstandenem Schaden. Wer nach dem Optimum an Sicherheit strebt, prüft deshalb, ob die ausgewählte Kameratechnik Einbrüche in Echtzeit erkennen und an verantwortliche Stellen weitergeben kann.

2. Schutzbedarf, Kameraplan und Technik zusammendenken

Ob Zufahrten, Außenlager, Fahrzeugflächen, Zäune, Tore, Eingänge oder kritische Infrastruktur – bevor Unternehmen in neue Kameratechnik investieren, sollten schützenswerte Bereiche genau feststehen. Erst im zweiten Schritt folgt die Erstellung des Kameraplans, denn nicht jede Kamera eignet sich für jeden Bereich. Entscheidend ist, ob Blickwinkel, Reichweite, Auflösung, Nachtsicht, Thermalerkennung und Montageposition zum jeweiligen Risiko passen. Nur so entsteht ein System, das im Ernstfall verwertbare Informationen liefert.

3. Fehlalarme vermeiden

Oftmals sind Systeme im Einsatz, die sich in jeder Situation melden: Tiere, Wetter, Lichtwechsel oder Bewegungen im Hintergrund lösen ständig Alarme aus. Das führt dazu, dass Verantwortliche irgendwann genervt reagieren oder Alarme nicht mehr ernst nehmen. Moderne Kameratechnik arbeitet deshalb mit künstlicher Intelligenz in der Alarmfilterung. Sie gibt nur relevante Ereignisse weiter.

4. Reaktionen vorab definieren

Die wichtigste Frage lautet: Was passiert, nachdem die Kamera kritische Bewegungen sichtet? Wenn sie beispielsweise nachts um 3 Uhr eine Person auf dem Gelände erkennt, braucht es klare Abläufe und eine definierte Reaktionskette. Dazu gehören Livebild-Prüfung, direkte Täteransprache, Meldungen an Ansprechpartner oder Polizei.

5. Datenschutz und Betrieb nach Plan

Bei Videoüberwachung müssen Zweck, Speicherfristen, Zugriffsrechte und Verantwortlichkeiten klar geregelt sein. Unternehmen sollten deshalb nicht nur über Technik sprechen, sondern auch über Betrieb, Dokumentation, Datenschutz und Zuständigkeiten.

zuletzt editiert am 30. Juni 2026
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