Die Fuhrmann GmbH, Fachhandel für Tore, Türen, Antriebe und Zäune, feierte kürzlich das 60-jährige Bestehen. Begonnen hatte die Unternehmensgeschichte 1966 mit der Anmeldung eines Gewerbes zum Verkauf von Toren, Türen und Stahl-Fertiggaragen durch Winfried Fuhrmann. Zu Beginn gehörte auch der Verkauf von Fenstern und Schaufensteranlagen aus Aluminium zum Angebotsumfang.
Anfang der Siebzigerjahre erwarb Fuhrmann das Firmengelände in der Grünewaldstraße und baute die erste Lagerhalle, 1973 das benachbarte Wohn- und Bürohaus. 1980 folgte die Ausstellungshalle, die auch heute noch zu einer der größten in Franken zählt. Im Jahr 2002 wurde der Hof schließlich mit einer Überdachung versehen.
1997 trat mit Kai-Peter Fuhrmann der älteste Sohn des Gründers in die Firma ein, 2002 folgte sein jüngerer Bruder Falko. Im gleichen Jahr verstarb Winfried Fuhrmann im Alter von 67 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt teilten sich die beiden Brüder die Geschäftsleitung.
Stück für Stück erweiterte Fuhrmann seine Palette und entwickelte sich zum Spezialisten für alle Arten von Industrietoren. Dazu zählen auch Schnelllauftore sowie Brandschutztüren und -tore. Abgerundet wird das Sortiment durch Zäune und Verladetechnik, sprich Überladebrücken und Torabdichtungen für Logistikterminals. Anfang des neuen Jahrtausends wurde außerdem eine Objektabteilung gegründet, die alle Arten von Innentüren und Außentüren für Mehrfamilienwohnhäuser, Verwaltungs- und Geschäftsgebäude ausliefert.
Aktuell beschäftigt der Betrieb knapp fünfzig Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte für die Montage und eine Auszubildende im Büro.
Integration in Richard Köstner Gruppe sichert Nachfolge
Seit 2021 gehört die Fuhrmann GmbH zur Richard Köstner Gruppe mit Hauptsitz in Neustadt/Aisch. Mit dem Einstieg dieses Gesellschafters, der ebenfalls umfangreiches Know-how im Marktsegment mitbringt, werden die Strukturen als Familienunternehmen langfristig gesichert.
