Für das Jahr 2023 wird demnach ein Rückgang des Absatzes um rund drei Prozent gesamt in den untersuchten Ländern erwartet.
Für das Jahr 2023 wird ein Rückgang des Absatzes um rund drei Prozent gesamt in den untersuchten Ländern erwartet. (Quelle: Interconnection Consulting)

Bauelemente 2022-11-09T14:53:36.206Z Abschwung auf dem europäischen Fenstermarkt

Um 9,9 Prozent auf rund 49 Millionen Fenstereinheiten konnte der Fenstermarkt in den Top 5 Ländern Europas (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien) seinen Absatz im Jahr 2021 erhöhen. In diesem Jahr zeichnet sich nach einem guten 1. Halbjahr eine deutliche Verlangsamung der Dynamik seit dem 3. Quartal ab, wie eine entsprechende Studie von Interconnection Consulting zeigt. Für das Jahr 2023 wird demnach ein Rückgang des Absatzes um rund drei Prozent insgesamt in den untersuchten Ländern erwartet. Jedoch findet dieser Abschwung von einem sehr hohen Niveau aus statt, wie Laszlo Barla, Autor der Studie erklärt. Hinzu kämen stark steigende Bau- und Energiepreise sowie eingeschränkte Verfügbarkeit von Rohmaterialien.

Der größte Markt für Fenster ist Deutschland mit 15,5 Millionen verkauften Einheiten im vergangenen Jahr, mit fast einem Drittel des gesamten Absatzes aller untersuchten Länder. Während der Gesamtmarkt der untersuchten Länder in diesem Jahr noch 2,6 Prozent in Menge zulegen werde, soll Deutschlands Fenstermarkt bereits dieses Jahr stagnieren. Mehr zur Studie lesen Sie in einer der nächsten Ausgabe vom Schloss- und Beschlagmarkt.

zuletzt editiert am 16. November 2022