Auf dem EDE Branchentreff Spezial in Nürnberg Mitte September nutzten über 320 Vertreter von Unternehmen aus dem Mitglieder- und Lieferantenkreis der Möbel- und Beschlagbranche die zwei Messetage für Begegnungen und Verhandlungen. Der Schwerpunkt vieler Gespräche laut EDE: Veränderungen in der Handwerkerschaft und Fachkräftemangel, die Marktkonsolidierung und die Chancen durch die Digitalisierung.
„Dieser persönliche Kontakt bleibt auch in Zeiten der Digitalisierung unverzichtbar“, sagt Frank Brandenburg, EDE Geschäftsbereichsleiter Bau: „Man spürt, dass die Trends in der Branche erste Wirkung zeigen. Die vor uns liegenden Herausforderungen bieten jedoch auch für den Handel große Chancen, sich neu in die Wertschöpfungskette einzubringen.“
Aber wie stellt sich die Branche auf die veränderten Strukturen in der Handwerkerschaft und die vermehrte Forderung der Handwerker nach digitaler Einbindung in die Prozesse der Händler ein? „Um sich den veränderten Marktverhältnissen in der Baubranche zu stellen, müssen wir als Verbund mit Hilfe von digitalen Services und Vernetzung die Größennachteile unserer Händler ausgleichen und Skalierungseffekte schaffen“, so Brandenburg. Das EDE habe hierzu zahlreiche Lösungen.
Mit BIM (Building Information Modeling), einer Methode, bei der alle Beteiligten einer klassischen Bauplanung digital Zugriff auf die Projektdaten haben, könnten sich Händler ein neues Geschäftsfeld der Dienstleistung eröffnen. Alle relevanten Bauwerksdaten werden dabei digital modelliert, kombiniert und erfasst. „Im Umgang mit BIM bieten wir unseren Mitgliedern Unterstützung, sich zu Fachplanern für Architekten zu entwickeln und dadurch ein weiteres Geschäftsfeld zu erschließen“, erklärt Brandenburg.

Austausch und Gespräche bei EDE Branchentreff. Foto: EDE
Fachhandel 2019-09-25T14:16:35Z 320 Teilnehmer der Möbel- und Beschlagbranche auf dem EDE Branchentreff Spezial
zuletzt editiert am 24. August 2020