Verisure ist in jeder Beziehung anders – mit einem klassischen Sicherheitsdienstleister oder Wachdienst lässt sich das Unternehmen nicht vergleichen. „Im Prinzip sind wir sogar einzigartig“, beschreibt der aus Spanien stammende Geschäftsführer das Unternehmen. In Ratingen nahe Düsseldorf wurde die Deutschlandzentrale gegründet. Dies auch, weil NRW das größte Bundesland ist. Mittlerweile sind rund 200 Mitarbeiter bei Verisure Deutschland beschäftigt. Und die Tendenz ist steigend, denn das Unternehmen möchte in einigen Jahren flächendeckend in Deutschland aktiv sein. 500 bis 600 Beschäftigte könnten es dann in den kommenden drei bis vier Jahren hierzulande sein.
Doch was genau ist bei Verisure eigentlich so anders? Kurz gesagt: Es sind Menschen, die Menschen beschützen. Das Kerngeschäft ist sicher das Angebot von elektronischen Alarmsystemen mit spezieller Aufschaltung auf die firmeneigene Notruf- und Servicezentrale, die rund um die Uhr besetzt ist und im Alarmfall binnen weniger Sekunden eingreifen kann. Zugleich beinhaltet das System eine Brandüberwachung und ein Notrufsystem mit SOS-Funktion. Interessenten und Kunden kommen in der Regel über Mund-zu-Mund-Propaganda, die Suche im Netz oder die Webseite zu Verisure. Später einmal – Voraussetzung ist eine bundesweite Präsenz – ist auch Radio- und Fernseh- oder Bandenwerbung denkbar. Grande und Sternheimer legen Wert darauf und betonen, dass das Geschäftsmodell nichts mit dem klassischen Haustürgeschäft zu tun hat. „Oft erreichen uns Anfragen, wenn irgendwo in der Nachbarschaft eingebrochen wurde“, beschreibt John Sternheimer.
Bereits wenige Tage nach der ersten Kontaktaufnahme besucht ein Mitarbeiter den potenziellen Kunden vor Ort, um eine fundierte Beratung vorzunehmen. Wird man sich handelseinig, schließt der Kunde mit Verisure einen Vertrag. „Im Schnitt bleiben Kunden rund 15 Jahre bei Verisure, so unsere interne globale Auswertung“, sagt Alvaro Grande.
Welche Kosten dabei für den Kunden anfallen, was das Sicherheitssystem alles umfasst und was für den deutschen Markt sonst noch geplant ist, lesen Sie in unserer Ausgabe 02/2020 von „Schloss- und Beschlagmarkt“.
Bauelemente 2020-04-29T07:24:09Z 360-Grad-Rundumschutz
zuletzt editiert am 24. August 2020