Ihr neues Zuschnitt- und Bearbeitungszentrum (BAZ) für Kunststofffenster hat jetzt die Unternehmensgruppe Alfred Bohn, Sinsheim, eingeweiht. Damit soll nach Angaben des Bauelementeherstellers der stetig steigende Bedarf an hochwertigen Kunststofffenstern künftig gedeckten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und dem Fachkräftemangel begegnet werden.
Im neuen BAZ werden Profile, die für Kunststofffenster gebraucht werden, in einem Durchlaufverfahren verarbeitet. Die Profilstangen von sechs Metern Länge werden durch Transportzugstangen mit hochdynamischen Magnetlinearmotoren, positioniert und dann zugeschnitten. Die Anlage wird mit einem SPS-System, ein System zur Echtzeitsteuerung, betrieben. Dies ermögliche eine schnelle und zuverlässige Verarbeitung der Profile. Die fertigen Profilstäbe werden vollautomatisch in Fächerwagen einsortiert und dann in einer der weiteren Produktionshallen weiterverarbeitet. Mit einer stündlichen Leistung von circa 54 Fensterflügeln soll gegenüber der alten Anlage eine Mengensteigerung von mehr als 50 Prozent pro Stunde erzielt werden können. Das BAZ ist speziell ausgelegt auf Flügel höherer Bautiefen wie sie heute insbesondere im modernen Neubau mit gehobenen Anforderungen an Wärmedämmung und Funktionsverglasungen (Schallschutz, Sicherheit, Absturzsicherung) zum Einsatz kommen. Mehr dazu und zum Fachhändlertag am 27. März lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Bauelement & Technik.

Weihten das neue BAZ ein (v.l.): Al Bohn-Geschäftsführer Dr. Gerd Schwöbel, Oberbürgermeister von Sinsheim Jörg Albrecht, Al Bohn-Geschäftsführer Matthias König sowie Geschäftsführer Randolf Zeitner. Foto: Al Bohn
Bauelemente 2019-04-01T11:44:12Z Al Bohn investiert in den Standort Sinsheim
zuletzt editiert am 24. August 2020