Bauelemente 2020-04-09T13:20:36Z Aluprof plant weiteres Umsatzwachstum in 2020

Mit einem Wachstum der Einnahmen um drei Prozent auf 330 Millionen Euro rechnet Aluprof, Bielitz/Polen. Der Hersteller von Aluminiumsystemen für die Bauwirtschaft hat das Vorjahr mit einem Umsatz von rund 310 Millionen Euro abgeschlossen (+13 Prozent, im Vergleich zu 2018). Davon wurden 60 Prozent auf dem heimischen Markt erwirtschaftet. Dieses Jahr soll zudem die Expansion auf den europäischen und internationalen Märkten fortgesetzt werden.
So plant das Unternehmen sich in Italien, Spanien und Portugal sowie Kenia dynamisch weiterzuentwickeln. Vertriebsmitarbeiter seien dort bereits seit Jahren tätig. Auf der Grundlage aktueller Marktforschungen habe das Unternehmen eine Strategie zur Präsenz in diesen Ländern entwickelt. Der Hersteller werde sich beispielsweise auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern konzentrieren, um den Marktanteil zu erhöhen.
Um in Polen höhere Umsätze zu erzielen, plant Aluprof das Potenzial des Bauträgermarktes insbesondere im Wohnungsbausegment zu nutzen. Nach vorläufigen Angaben des statistischen Zentralamtes in Polen (GUS) wurden im Jahr 2019 rund 207.000 Wohnungen fertiggestellt, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen hat eine Zusammenarbeit mit dem Polnischen Entwicklerverband „Polski Związek Firm Deweloperskich“ begonnen und eine Reihe von Seminaren und Workshops geplant, um über Aluminiumlösungen im Wohnungsbau zu informieren und zu schulen.
„Die Produktion von Fenstern in Polen ist die größte in Europa, aber bei der Herstellung von Aluminiumprodukten stehen wir lediglich auf dem neunten Platz“, sagt Vorstandsvorsitzender Tomasz Grela. „Der Anteil an Aluminiumfenstern in Europa beträgt 27 Prozent der Gesamtproduktion, während er im Inland nur bei neun Prozent liegt. Neben dem Ausbau unseres Exports ist es unser Ziel, diesen Trend umzukehren. Im vergangenen Jahr haben wir eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Aluminiumsysteme bei den Endkunden populärer zu machen, unter anderem durch die Schaffung eines nationalen Netzwerks von Premium-Partnern.“

zuletzt editiert am 24. August 2020
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