Die Agta Record-Unternehmen in den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien sowie das Automatiktürgeschäft von Assa Abloy in Frankreich und Großbritannien hat Assa Abloy nun wieder veräußert, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission zu beheben. Foto: Assa Abloy Quelle: Assa Abloy

Beschlag- und Sicherheitstechnik

29. June 2020 | Teilen auf:

Assa Abloy verkauft Unternehmensbereiche von Agta Record

Um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU-Kommission im Zusammenhang mit dem Erwerb des schweizerischen Unternehmens Agta Record zu beheben, hat Assa Abloy nun mit der in Italien ansässigen FAAC-Gruppe verbindliche Vereinbarungen über den Verkauf bestimmter Unternehmen getroffen. Diese Vereinbarung umfasst nach eigenen Angaben die Agta Record-Unternehmen in den Niederlanden, Österreich, Ungarn und Slowenien sowie das Automatiktürgeschäft von Assa Abloy in Frankreich und Großbritannien. Darin enthalten ist auch das Geschäftsfeld der Schnelllauftüren von Agta Record in Frankreich.
Die veräußerten Geschäftsbereiche erzielten im Jahr 2019 einen Umsatz von rund 93 Millionen Euro, was rund 20 Prozent des gesamten anfänglichen Umsatzes entsprechen soll. Der Verkaufspreis für die Veräußerung beträgt 100 Millionen Euro (bar und schuldenfrei). Die Veräußerung unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und wird voraussichtlich im 3. Quartal 2020 abgeschlossen. Die Übernahme von Agta Record wird voraussichtlich im Juli 2020 abgeschlossen, nachdem alle verbleibenden Abschlussbedingungen und die Anforderungen der EU-Kommission erfüllt sind.