Bauelemente 2018-04-03T09:34:59Z Aufschwung bei den Stahlzargen in Österreich dank günstiger Importe

Der Aufschwung am Markt für Stahlzargen in Österreich hat sich laut einer Marktstudie von Branchenradar.com auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Die Herstellererlöse wuchsen den Angaben zufolge um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 29 Millionen Euro. Treiber sei einmal mehr der Geschosswohnbau sowie Preiserhöhungen als Folge steigender Stahlpreise gewesen. Bei einzelnen Anbietern sei der Durchschnittspreis um bis zu zehn Prozent gestiegen.
In vergleichsweise wenig preiselastischen Märkten wie etwa bei Stahlzargen bleibe ein signifikanter Preisauftrieb gewöhnlich aber nicht folgenlos. Im schlimmsten Fall werden die Karten neu gemischt, heißt es in der Mitteilung von Branchenradar.com. Und in der Tat verschoben sich auch bei Stahlzargen die Anbietermarktanteile im vergangenen Jahr substanziell. Insbesondere preisgünstige Produkte ausländischer Produktion konnten laut der Studie deutlich an Marktbedeutung gewinnen, nicht zuletzt, weil diese die Preiserhöhung nicht mitmachten. Ganz im Gegenteil, der Durchschnittspreis sei um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Jahresdurchschnitt lag dann die Preisdifferenz zum Marktpreis bei gut einem Drittel, so die Studie.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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