Die Erwartungen zur Geschäftsentwicklung im Baugewerbe in den nächsten drei Monaten bleiben überwiegend verhalten. Quelle: Pixabay

Bauwirtschaft

17. September 2020 | Teilen auf:

Auftragsbestände im Hochbau gesunken

Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes bewerten die Geschäftslage in den einzelnen Bausparten nach wie vor uneinheitlich. Während die Urteile im August zum Wohnungsbau überwiegend „Gut“ bleiben, verharren sie im Wirtschaftsbau und Straßenbau bei „Befriedigend“, wie die aktuelle Konjunkturumfrage des Verbands zeigt. Im sonstigen Tiefbau, wie auch dem öffentlichen Hochbau gab es eine Stimmungsaufhellung. Die Urteile reichen nun von „Befriedigend“ bis vereinzelt „Gut“.

Wenig neue Impulse werden bei der Nachfrage nach Bauleistungen registriert. Diese beschränkt sich auf den Wohnungsbau. Hingegen überwiegen die rückläufigen Meldungen im Gewerbebau und im öffentlichen Bau. Dies korrespondiert mit einem Rückgang der Auftragsbestände im Hochbau. Nach 3,7 Monaten im Juli wird nur noch eine Auftragsreichweite von 3,5 Monate gemeldet. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei über 4 Monaten. Es sind zwischenzeitlich mehr Aufträge abgearbeitet worden, als neue hinzugekommen sind. Dies ist ganz markant im Wirtschaftsbau. Hier hat es in den Branchen der Industrie und bei Dienstleistungen in den letzten Monaten, coronabedingt, Umsatzeinbrüche gegeben, die nun dem Verband zufolge offensichtlich auf die Investitionsbereitschaft zurückschlagen.

Die Erwartungen zur Geschäftsentwicklung in den nächsten drei Monaten bleiben überwiegend verhalten.