Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im März um 15,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den außergewöhnlich hohen Auftragseingang des Vormonats zurückzuführen, als der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem Februar erzielt wurde. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich fiel das Volumen Auftragseingänge von Januar bis März gegenüber dem Zeitraum von Oktober bis Dezember 2017 um 1,7 Prozent.
Im Vorjahresvergleich war der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März um 3,7 Prozent niedriger. In den ersten drei Monaten im Jahr 2018 stieg er um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe lagen im März nominal bei rund 7,1 Milliarden Euro. Das waren zwar 3,3 Prozent weniger als im März des Vorjahres (7,3 Milliarden Euro), aber nach diesem Rekordergebnis immer noch der zweithöchste Wert seit 1996. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2017 stiegen die Auftragseingänge in den ersten drei Monaten 2018 nominal um 6,8 Prozent.
2018-05-25T07:31:26Z Auftragseingang im Bauhauptgewerbe gesunken
zuletzt editiert am 24. August 2020