Die Deceuninck-Gruppe, nach eigenen Angaben führender Hersteller von Fensterprofilen und Gebäudelösungen, führt ihre Produktmarken Inoutic und Deceuninck unter der globalen Marke Deceuninck zusammen. Mit dieser strategischen Entscheidung beginnt nun nach Unternehmensangaben ein sogenannter Rebranding-Prozess in allen 16 zentral- und osteuropäischen Ländern (CEE), in denen Inoutic präsent ist. Die Vereinheitlichung der Produktmarkennamen auf Deceuninck wird zur Fensterbau/Frontale 2020 vollständig umgesetzt sein.
Francis Van Eeckhout, CEO der Deceuninck-Gruppe, begründet die strategische Entscheidung: „Unser Ziel ist es, eine starke globale Marke zu schaffen, die unsere positive Geschäftsentwicklung stützt und unsere Position als führendes Unternehmen in Deutschland, Europa und an allen Märkten weltweit weiter ausbaut. Diese Entscheidung wird Innovationen und neue Produktentwicklungen in Europa beschleunigen und uns von Mitbewerbern unterscheiden. So werden wir auch unseren Kunden zu Wettbewerbsvorteilen verhelfen, die ebenso deren Geschäftsentwicklung unterstützen.“
Die Neuausrichtung sei als mittel- bis langfristiger Prozess angelegt und werde sich über einige Jahre fortsetzen. „In Deutschland bleibt unsere Firmierung vorerst erhalten. Das Logo wird aber schon ab diesem Jahr angepasst. Auch die Ansprechpartner für unsere Kunden bleiben weiterhin dieselben. Veränderungen werden sich erst nach und nach bemerkbar machen, zum Beispiel im Markenauftritt, in unseren Werbemaßnahmen und in der Produktstrategie.“, ergänzt Jörn Schütte, Geschäftsführer Vertrieb von Inoutic/Deceuninck.
Die Neuausrichtung soll darüber hinaus die Ergebnisse von Marketing-Investitionen verbessern. So soll beispielsweise das Titelsponsoring des Deceuninck-Quick Step World Tour Radsportteams zu einer höheren Markenbekanntheit führen und damit nicht nur die Marktposition von Deceuninck unterstützen, sondern auch die seiner mehr als 4 000 Kunden in über 90 Ländern. Die Zusammenführung zu einer Marke ermögliche es, die Produktion und Logistik noch effektiver zu gestalten. Auf diese Weise optimiere Deceuninck alle seine Ressourcen, um sich weiter in Qualität und Service zu bewähren. Weitere Restrukturierungsmaßnahmen seien nicht geplant.

Francis Van Eeckhout, CEO der Deceuninck-Gruppe (l.), und Jörn Schütte, Geschäftsführer von Inoutic/Deceuninck. Foto: Inoutic/Deceuninck
Bauelemente 2019-01-21T12:50:23Z Aus Inoutic wird Deceuninck
zuletzt editiert am 24. August 2020