Die BAU findet nicht wie geplant als Präsenzmesse statt. Quelle: Messe München

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02. October 2020 | Teilen auf:

BAU findet nicht als Präsenzmesse statt

Die BAU München wird im Januar nicht wie bisher geplant als klassische Präsenzmesse stattfinden. Vorausgegangen war der Entscheidung ein klares Votum der Sitzungen der Messe München mit Fachbeirat und Kuratorium der BAU am 30. September, wie es in der Pressemitteilung dazu heißt. Stattdessen soll nun vom 13. bis 15. Januar 2021 ein hybrides Format realisiert werden, das den Ausstellern die Möglichkeit biete, ihre Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen. Der digitale Teil dieser Veranstaltung werde auch ein wichtiger Bestandteil der klassischen Präsenzmesse BAU 2023 sein, heißt es weiter in der Mitteilung.

Das hybride Format umfasse neben einer kompakten Ausstellungsfläche ein digitales Zusatzangebot vor allem für die Aussteller und Besucher, die aufgrund der Reisebeschränkungen nicht nach München kommen können. Im ICM Internationales Congress Center München sowie in bis zu zwei Messehallen werden sich Austeller präsentieren können, aber auch Foren und Sonderschauen werden dort umgesetzt, so die Pressemitteilung. Unternehmen, die sich vor Ort präsentieren wollen, hätten die Wahl zwischen kompakten Systemständen und einer individuellen Standgestaltung. Im digitalen Teil der Veranstaltung stünden Vorträge und Diskussionen aus den Foren als Live-Stream sowie als aufgezeichnete Videos für ein globales Publikum zur Verfügung. Darüber hinaus hätten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte virtuell in eigenen Online-Sessions zu präsentieren. Um sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen, biete das hybride Format außerdem virtuelle Networking Module an. Angedacht sei auch, die traditionellen BAU Info Talks in das hybride Format zu integrieren.

Details zum neuen Format sowie Informationen zu den Teilnahmemöglichkeiten für Aussteller und Besucher stünden voraussichtlich ab Mitte Oktober online unter www.bau-muenchen.com zur Verfügung. Aussteller, die ihren Stand für die klassische Präsenzmesse bereits fest gebucht hatten, können sich weiterhin vor Ort präsentieren. Andere Aussteller, die bereits abgesagt haben, könnten ihre Teilnahme, ob digital oder vor Ort, unter den neuen Vorzeichen noch einmal überdenken.