Die Wirtschaftslage im Wohnungsbau wird überwiegend mit „gut“ beschrieben, in den übrigen Bausparten aber nur mit „befriedigend“ beurteilt. Quelle: Pixabay

Bauwirtschaft

13. October 2020 | Teilen auf:

Baugewerbe meldet eher rückläufige NachfrageTitelTitel

In der aktuellen Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes bewerten die Mitgliedsbetriebe die Geschäftslage im September im Vergleich zum Vormonat weitgehend unverändert. So wird die Wirtschaftslage im Wohnungsbau weiter überwiegend mit „gut“ beschrieben, in den übrigen Bausparten aber nur mit „befriedigend“ beurteilt. Zu dieser Einschätzung dürfte laut dem Verband insbesondere die Auftragslage beigetragen haben. Eine unverändert hohe Nachfrage wird im Wohnungsbau gesehen. Anders im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau. Hier überwiegen nun die rückläufigen Meldungen.

Auch die Auftragsbestände geben ein weiteres Mal nach. Sie erreichen im Hochbau nur noch knapp 3,5 Monate (Vormonat 3,5 Monate) und gehen im Tiefbau auf 2,8 Monate zurück; (Vormonat 3 Monate). Wie bereits im August werden damit derzeit mehr Aufträge abgearbeitet, als neue hereinkommen. Nur im Wohnungsbau werden die Auftragsbestände noch als „groß“ beschrieben. Im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau reichen die Urteile von „ausreichend“ bis „zu klein“.

Die Geschäftstätigkeit für die nächsten Monate wird ebenfalls überwiegend unverändert erwartet. Meldungen zu zunehmender Geschäftsentwicklung einerseits und abnehmender andererseits halten sich daneben laut der Konjunkturumfrage etwa die Waage..