20.11.2018 Bauwirtschaft

Wohnungsbaugenehmigungen steigen um 2,3 Prozent

Wohnungsbau
Mehrfamilienhäuser sind derzeit gefragt, bei Ein- und Zweifamilienhäuser verläuft die Entwicklung eher schleppend. Foto: Pixabay

Von Januar bis September 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 262.800 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 2,3 Prozent Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres rund 233.100 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg ist laut der Statistiker ausschließlich auf die Zunahme der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zurückzuführen (+8,3 Prozent). Dagegen ist die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 0,9 Prozent und für Zweifamilienhäuser um 4,4 Prozent zurückgegangen.

„Es wird weiter in die Höhe gebaut – der Geschosswohnungsbau hat zugelegt", kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die Zahlen. „Aufgrund der verhaltenen Genehmigungszahlen rechnen wir für 2018 weiterhin mit der Fertigstellung von etwa 300.000 Wohnungen, weit entfernt von der Zielmarke aus dem Koalitionsvertrag von 375.000", so Babiel weiter.

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