Baustelle
Das DIW Berlin sieht in der Bauwirtschaft weiterhin eine wichtige Stütze der Konjunktur. Foto: Pixabay
09.01.2019 Bauwirtschaft

DIW erwartet deutlichen Anstieg des Bauvolumens

Zusammen können die Unternehmen der Bauwirtschaft (Wohnungs-, Tief- und Gewerbebau) mit einer Steigerung des nominalen Bauvolumens von rund 7,5 Prozent im laufenden Jahr und rund 6,5 Prozent im nächsten Jahr rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in seiner aktuellen Bauvolumenrechnung. Gestützt werde die Baukonjunktur vom nach wie vor florierenden Wohnungsbau, der zusätzliche Impulse von der Politik bekomme.

Baukindergeld und höhere Abschreibungen für den Mietwohnungsbau (Sonder-AfA) dürften den ohnehin sehr starken Preisauftrieb in der Bauwirtschaft weiter anschieben, so das DIW Berlin. Die Baupreise werden der Bauvolumenrechnung zufolge voraussichtlich im Jahr 2019 um rund 4,5 Prozent steigen und im Jahr 2020 um voraussichtlich weitere 3,5 Prozent. So dürfte nach Angaben des Instituts ein Großteil des nominalen Wachstums im Neubau von rund zehn Prozent des Jahres 2018 in überdurchschnittlich gestiegene Preise gegangen sein, ebenso wie bei den für 2019 und 2020 prognostizierten nominellen Zuwächsen. Der nominalen Steigerung des Bauvolumens auf rund 430 Milliarden Euro im Jahr 2019 und knapp 460 Milliarden Euro im Jahr 2020 stehen laut dem DIW Berlin real also deutlich schwächere Wachstumsraten gegenüber. Diese liegen 2019 bei 2,9 Prozent und im Jahr 2020 bei rund 3,1 Prozent, so die Prognose der Wirtschaftsforscher.

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