Fachverbandes Metall NW
Auch die Aussichten im Metallhandwerk sind schlechter geworden: Annährend jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einer Verschlechterung der individuellen wirtschaftlichen Situation. Grafik: Fachverbandes Metall NW
21.01.2019 Bauwirtschaft

Deutliche Eintrübung im Metallhandwerk

Die Stimmung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk hat sich zum Jahreswechsel 2018/2019 deutlich eingetrübt. Nur gut die Hälfte der befragten Unternehmen beurteilt ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als gut oder besser. Auch die Aussichten sind schlechter geworden: Annährend jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einer Verschlechterung der individuellen wirtschaftlichen Situation. Das ist das Ergebnis des Konjunkturblitzlichtes des Fachverbandes Metall NW.

Die Stimmung bei den eher baunahen Metallbauern ist dabei nahezu stabil geblieben. Mehr als 64 Prozent der Unternehmen konstatieren eine stabil gute Geschäftslage, weitere 20 Prozent konnten im letzten Quartal 2018 einen positiven Trend für sich reklamieren. Demgegenüber mussten lediglich 15 Prozent eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation hinnehmen.

In den feinwerkmechanischen Unternehmen ist die Geschäftsentwicklung deutlich schlechter. Nahezu jeder dritte Betrieb verkraftete im letzten Quartal einen wirtschaftlichen Rückgang. Nicht einmal die Hälfte der Feinwerkmechaniker konnte seine wirtschaftliche Situation stabil halten. Gerade angesichts des traditionell guten vierten Quartals in diesem Bereich gibt diese Entwicklung Anlass zur Sorge.

Analog zur wirtschaftlichen Entwicklung zeigt sich die Investitionsneigung. Zwei von drei Metallbauer haben für das erste Halbjahr 2019 einen festen, zum Teil umfangreichen Investitionsplan. Bei den Maschinen- und Werkzeugbauern (Feinwerkmechaniker) plant nicht einmal jedes zweite Unternehmen mit Investitionen im ersten Halbjahr. Zumeist bewegen diese sich dann im Bereich des Ersatzes bestehender Anlagen.

Zentrale Herausforderung für metallhandwerkliche Unternehmen bleibt die Frage nach der ausreichenden Versorgung mit Fachkräften. Fast vier von fünf Unternehmen kennzeichnen diesen Bereich als zentrales Problem. Hierzu korrespondieren die Probleme bei der Nachwuchsgewinnung. Gut 60 Prozent der Metallbauer und annährend die Hälfte der Feinwerkmechaniker haben Probleme Ausbildungsstellen zu besetzen.

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