27.03.2019 Bauwirtschaft

1,9 Millionen günstige Wohnungen fehlen laut Hans-Böckler-Stiftung

Berlin
Auch in Berlin ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Foto: Pixabay

Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung fehlen in den 77 deutschen Großstädten rund 1,9 Millionen günstige Wohnungen. Am größten sei die Lücke in Berlin, Hamburg und Köln, aber selbst in kleinen Großstädten wie Offenbach, Erlangen, Bremerhaven, Ulm oder Moers gehe die Differenz zwischen Angebot und Nachfrage in die Tausende. Auch über diesen "harten Kern" der Wohnungsknappheit hinaus seien viele Menschen durch Wohnkosten schwer belastet, wie von der Stiftung geförderte Studien zeigten. So müssten vier von zehn deutschen Großstadthaushalten, in denen rund 8,6 Millionen Menschen leben, eine hohe Mietbelastung von mindestens 30 Prozent ihres Nettoeinkommens tragen.

Stadtsoziologen der Humboldt-Universität Berlin haben 77 Städteprofile erstellt, sie beruhen auf Mikrozensusdaten von 2014, den derzeit aktuellsten, die zur Wohnsituation deutschlandweit vorliegen. Die Städteprofile informieren unter anderem über Wohnkosten, die lokale Lücke an günstigen Wohnungen gestaffelt nach Wohnungsflächen, über Wohnungsgrößen, die vor Ort je nach Einkommen erschwinglich sind, über Eigentumsquoten und Wohnungsausstattungen.

Die 77 Profile der deutschen Großstädte

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