Baupreissteigerungen
Diese Baupreissteigerungen erwarten die befragten Akteure am Bau. Grafik: Bau-Info-Consult
23.08.2019 Bauwirtschaft

Baupreisanstieg hält an

Die Baupreise steigen weiter an. Der statistisch erfasste Baupreisanstieg beträgt seit Mitte 2018 bis Mitte 2019 fast fünf Prozent. Die Düsseldorfer Baumarktforscher von Bau-Info-Consult haben im Zusammenhang mit ihrer jährlich erscheinenden Branchenstudie die Bauakteure unter anderem um eine Einschätzung gebeten, bei welchen Gebäudeteilen sie die stärksten Baupreiszuwächse erwarten. Dabei zeigen die Resultate, dass jeder vierte der 525 Befragten am Bau davon ausgeht, dass die Preiszuwächse am deutlichsten bei Heizanlagen spürbar werden (24 Prozent). Fast jeder fünfte Interviewte erwartet darüber hinaus besonders starke Preissprünge bei den Fassaden und Dämmungen (17 Prozent). Preissteigerungen werden daneben auch für Arbeiten an der Außenhülle, Putz- & Farbanstriche (13 Prozent) sowie generell im Bad- und Sanitärbereich (11 Prozent) erwartet.

Als relativ preisstabil – oder zumindest mit geringen Preisschüben versehen – sehen die Bauakteure hingegen Gebäudeteile wie beispielsweise Fußböden beziehungsweise Decken, Kellerbereiche sowie Brandschutzsysteme (zwei Prozent) oder die Haustechnik im Allgemeinen. Bei Fenster und Türen erwarten lediglich vier Prozent eine Preiserhöhung. Insgesamt sehen die Befragten jedoch kein baldiges Ende des Baupreisanstiegs. 

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