Baustelle
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland steigen nach Angaben des Bundesamtes für Statistik weiter stark. Foto: Pixabay/Thomas Wolter
11.10.2019 Bauwirtschaft

Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland steigen nach Angaben des Bundesamtes für Statistik weiter stark: Im August 2019 lagen sie um 4,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Mai 2019 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 4,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Mai 2019 erhöhten sich die Preise im August 2019 um 0,7 Prozent, heißt es in der Mitteilung.

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von August 2018 bis August 2019 den Angaben zufolge um 4,2 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben die Betonarbeiten und die Mauerarbeiten. Betonarbeiten sind gegenüber August 2018 um 4,1 Prozent teurer geworden, Mauerarbeiten um 4,2 Prozent. Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten kosteten 4,2 Prozent, Erdarbeiten 5,9 Prozent und Zimmer- und Holzbauarbeiten 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Preise für Ausbauarbeiten an Wohngebäuden nahmen den Angaben zufolge im August 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um vier Prozent zu. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent. Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen binnen Jahresfrist um jeweils 4,1 Prozent, heißt es vonseiten des Bundesamtes für Statistik.

 

 

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