Metallhandwerk NRW 4. Qauratl 2019
Das letzte Quartal im vergangenen Jahrzehnt war laut Verband geprägt durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten der Gesamtwirtschaft. Grafik: FV Metall NW
25.01.2020 Bauwirtschaft

Keine Besserung im Metallhandwerk

Zum Wechsel des Jahrzehnts hat sich die wirtschaftliche Lage im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk nicht verbessert. Nach wie vor stehen die feinwerkmechanischen Unternehmen vor großen Herausforderungen, meldet der Fachverband Metall NW. Die Betriebe müssten den industriellen Rückgang in der Nachfrage der Produkte und Dienstleistungen bewältigen, währenddessen das baunahe Metallbauerhandwerk händeringend nach qualifizierten Fachkräften suche.

Das letzte Quartal im vergangenen Jahrzehnt war laut Verband geprägt durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten der Gesamtwirtschaft. Gut 40 Prozent der feinwerkmechanischen Metaller konstatierte für dieses Quartal eine Verschlechterung der eigenen Lage. Folglich schätzte lediglich jeder dritte Betrieb aus diesem Segment die eigene Lage als gut oder besser ein. Eine gleich große Anzahl bewegte sich am anderen Ende der Skala – beantworteten die Frage mit mangelhaft oder ungenügend. Deutlich positiver äußerten sich die Metallbauer: Über die Hälfte schätzt ihre eigene wirtschaftliche Lage als gut oder besser ein. Allerdings hat ein Drittel der Unternehmen eine wirtschaftliche Verschlechterung festgestellt.

Bei den Aussichten für das 1. Halbjahr 2020 gehen 60 Prozent der Metaller von einer unveränderten wirtschaftlichen Situation aus, der Anteil der Pessimisten ist mit gut 21 Prozent bei den Feinwerkmechanikern um sechs Prozentpunkte höher, als bei den Metallbauern (15 Prozent). Diese Stimmung spiegele sich auch bei den geplanten Investitionen wider: Ledig vier von zehn Feinwerkmechanikern, aber die Hälfte der Metallbauer, planen für 2020 größere Investitionen.

Annähernd sechs von zehn Feinwerkern sehen den Auftragsmangel als die zentrale Herausforderung für die kommenden Monate. Damit hat diese den Fachkräftemangel von der Topposition verdrängt – dieser wird lediglich noch von jedem zweiten Unternehmen benannt. Dagegen ist im Metallbau von Auftragsmangel noch nicht viel zu spüren. Lediglich jedes fünfte Unternehmen identifiziert diesen Bereich als ein Problemfeld 2020. Dagegen verspüren acht von zehn einen eklatanten Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und immerhin jedes zweite Unternehmen befürchtet einen zunehmenden Preiswettbewerb.

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