Baustelle
Im April 2020 zeigten sich noch keine negativen Corona-Effekte auf die Zahlen im Bauhauptgewerbe. Foto: Redaktion/jule
15.07.2020 Bauwirtschaft

Umsatz im Bauhauptgewerbe im April im Vorjahresvergleich gestiegen

Im April 2020 ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe um 2,4 Prozent gegenüber dem April 2019 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um ein Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wie schon im März zeigten sich somit auch im April 2020 noch keine erkennbaren Effekte der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung im Bauhauptgewerbe. In den ersten vier Monaten 2020 sei der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,7 Prozent gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich den Angaben zufolge im gleichen Zeitraum um 1,9 Prozent.

Im Tiefbau seien die Umsätze im April 2019 um 5,2 Prozent gestiegen. Dagegen sanken die Umsätze im Hochbau um 0,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes verzeichneten der Leitungstiefbau und Kläranlagenbau mit +9,3 Prozent sowie das Gewerk „Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten“ mit +8,7 Prozent und der Bau von Straßen mit +8,1 Prozent besonders hohe Umsatzsteigerungen.

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