Sieger im Ideenwettbewerb „Mehr als ein Dach über dem Kopf" gekürt

Preisverleihung
Prof. Marianne Burkhalter, Jurypräsidentin und Heinz Haab, CEO Hawa Sliding Solutions AG umrahmen die Gewinnerin Julia Modlinska. Foto: Hawa
Siegerprojekt
Mit der Einhausung der Autobahnausfahrt macht das Gewinnerprojekt aus dem Unort einen Ort an dem gut gewohnt werden kann. Foto: Hawa
9062501
Das achtzig Meter hohe Haus im zweitplatzierten "Projekt 9062501" klärt die städtebauliche Situation. Foto: Hawa
Projekt Dwelling Palace
Hinter einer transparenten Hülle steckt beim zweitplatzierten "Projekt Dwelling Palace" eine robuste Betonstruktur. Foto: Hawa

Bereits zum vierten Mal führte Schiebespezialist Hawa, Mettmenstetten/Schweiz, den mit 12.000 Schweizer Franken dotierten „Hawa Student Award" durch. Der Nachwuchswettbewerb für Architekturstudierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz stand diesmal unter dem Thema „Mehr als ein Dach über dem Kopf". 

Bei der diesjährigen Durchführung waren Ideen für den Bau von Notwohnungen gesucht. Gerade in größeren Schweizer Städten herrscht ein Mangel an solchen Unterkünften für Menschen in Notlagen, die auf dem regulären Markt keine passenden Angebote finden. Die Aufgabe für die Wettbewerbsteilnehmer umfasste ein Notwohnungsprojekt mit Raum für 180 bis 200 Bewohner. Als fiktiver Bauplatz diente ein schwieriges Grundstück am Autobahnende in Zürich-Giesshübel. Gefragt waren innovative Ansätze für den Bau von Notwohnungen, die eine adäquate städtebauliche Lösung liefern, und Lösungen für flexibel veränderbaren Wohnraum, der einfach und schnell den wechselnden Bewohnern angepasst werden kann.

Insgesamt wurden Beiträge von 39 Studierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht. Drei davon überzeugten die Jury besonders und wurden im Rahmen der Preisverleihung an der ETH Zürich durch Hawa Geschäftsleiter Heinz Haab ausgezeichnet.

Das mit 5.000 Franken prämierte Siegerprojekt „TUTAJWied" stammt von Julia Modlinska, die an der Universität der Künste in Berlin studiert. Die beiden ex aequo zweitplatzierten Projekte „Dwelling Place" sowie „9062501" wurden von Maren Kröller und Raphaela Buchberger von der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart sowie Christina Cernovsky und Franziska Faber von der Leibniz Universität in Hannover verfasst. Sie erhielten je ein Preisgeld von 3.500 Franken.

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