Leichtes Umsatzplus für Roto

Roto Dr. Eckhard Keill
Dr. Eckhard Keill sieht für Roto für 2018 generell gute Chancen und erwartet leicht prosperierende Märkte. Foto: Redaktion/jule

Obwohl die Roto-Gruppe 2017 nicht alle selbst gesteckten Ziele voll erreicht, prognostizierte sie einen Gesamtumsatz von rund 630 Millionen Euro, der damit in einem per saldo weltweit konsolidierten Marktumfeld ein bis zwei Prozent über Vorjahresniveau liegt. Mit einem aktuellen Blick auf die Entwicklung in der Division Fenster- und Türtechnologie (FTT) berichtete das Unternehmen per 30. September 2017 von einem leichten Umsatzplus gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Damit liege sie insgesamt „im Plan“.

„Wenn die Politik der Wirtschaft nicht dazwischenfunkt“, sieht der Bauzulieferer für 2018 generell gute Chancen und erwartet leicht prosperierende Märkte. Daran will er mit einem Umsatzplus zwischen drei und fünf Prozent angemessen partizipieren. So beschrieb der Vorstand während des 12. Internationalen Fachpressetages Mitte November in Böblingen bei Stuttgart die Eckpunkte der Unternehmensentwicklung. Um diese Vorgaben zu erreichen, kündigte Dr. Eckhard Keill eine „konsequente Vorwärtsstrategie an, die sich in der Division FTT in erster Linie auf das neue Drehkipp-Beschlagsystem „Roto NX“, fokussiere. Die Neuheit für Fenster und Fenstertüren wurde der Fachpresse in Böblingen erstmalig präsentiert. Die weltweite Markteinführung soll Anfang 2018 erfolgen.

Außerdem kündigte der Vorstand eine Preiserhöhung in der Division FTT an. Sie beruhe auf einem „extremen Ertragsdruck“, in der Division, der auf dem „dramatischen Anstieg“ der Rohstoffpreise bei gleichzeitiger Angebots-Verknappung basiere. So hätten sich die Notierungen für Zink seit Anfang 2016 fast verdoppelt, während sich die Anhebungen bei Aluminium und Stahl auf jeweils knapp 40 Prozent beliefen. Keill hob in Böblingen hervor, dass Roto diese „Kostenexplosion“ nicht länger auffangen könne. Er ließ daher keinen Zweifel daran, dass das Unternehmen „deutliche Preisanpassungen“ durchführen werde. „Das ist unvermeidlich“, erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Die Redaktion war in Stuttgart vor Ort. Einen ausführlichen Bericht lesen Abonnenten in der Dezember-Ausgabe von schloss+beschlagmarkt.



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