SAG-Umsatz liegt derzeit unter Vorjahresniveau

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SAG hat nach fünf Monaten im Jahr 2018 konsolidierte Konzernumsatzerlöse in Höhe von 18,1 Millionen Euro erzielt und lag damit nach eigenen Angaben leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Foto: Redaktion/kosi

Die Schulte-Schlagbaum AG, kurz SAG, hat nach fünf Monaten im Jahr 2018 eigenen Angaben zufolge konsolidierte Konzernumsatzerlöse in Höhe von 18,1 Millionen Euro erzielt und lag damit leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die kumulierten Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Gästemanagementsysteme, der Tochtergesellschaften Eccos Pro, Novacom Software und EDV-Service Schaupp, stellten sich mit einem Wert von 4,5 Millionen Euro nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr dar.

Während laut Unternehmensangaben der bei der Muttergesellschaft beheimatete Geschäftsbereich der Schloss- und Schließblechsysteme ebenfalls das Umsatzniveau des Vorjahreszeitraums erreichte, lag der Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel rund neun Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Schweizer Tochtergesellschaft STS Systemtechnik Schänis konnte den Angaben nach währungsbereinigt die Umsatzerlöse des Vorjahreszeitraums um rund vier Prozent steigern und trug damit positiv zu einem nur leicht unter Vorjahresniveau liegenden Umsatzerlöse des Industriebereichs von 14,4 Millionen Euro bei.

Das Konzernergebnis vor Steuern belief sich auf - 0,3 Millionen Euro und lag damit unter dem im Vergleichszeitraum 2017 erzielten ausgeglichenen Konzernergebnis vor Steuern, teilte das Unternehmen mit. Wesentliche Einflussfaktoren dieser nicht zufriedenstellenden Entwicklung sein die durch die starken Rohstoffpreiserhöhungen verminderte Rohertragsmarge im Industriebereich, eine durch die bundesweit auftretende Grippewelle sehr hohe Krankheitsquote und damit einhergehende höhere Personalkosten und Lieferrückstände.

Auf Basis der Prognosen für die deutsche Bauindustrie gehe SAG aber weiterhin grundsätzlich von einem positiven Marktumfeld in 2018 aus. Wegen der auch zukünftig schwer einzuschätzenden Exportmärkte bleibe eine genaue Prognose für die Geschäftsentwicklung im Ausland schwierig. Aufgrund der sich in der Vertriebspipeline befindlichen Projekte im Export, gehe der Vorstand insgesamt davon aus, an die positiven Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen zu können.

Die zwingend notwendig gewordenen und eingeleiteten Preiserhöhungen im Industriebereich werde die Rohertragsmarge im weiteren Jahresverlauf verbessern. Im projektgetriebenen Geschäftsbereich Gästemanagementsysteme und Schließsysteme für Türen und Möbel hätten bereits im Hause befindliche Projekte, die durch verschiedene externe Einflussfaktoren verschoben worden sind, ein besseres Ergebnis in den ersten fünf Monaten verhindert.

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