Sächsischen Schlossfabrik
Die Sächsischen Schlossfabrik in Groitzsch wurde von FSB an die Schulte-Schlagbaum-Gruppe veräußert. Foto: Screenshot

SAG übernimmt Sächsische Schlossfabrik von FSB

Die Schulte-Schlagbaum AG hat 100 Prozent der Geschäftsanteile der Sächsischen Schlossfabrik in Groitzsch von der Franz Schneider Brakel (FSB) übernommen. Mit dem Eintritt der Sächsischen Schlossfabrik in die Unternehmensgruppe aus Velbert profitieren laut Schulte-Schlagbaum beide Unternehmen von Synergieeffekten in Produktion, Entwicklung und Vertrieb.

Die Schulte-Schlagbaum Gruppe konzentriert ihre Produktions- und Dienstleistungsaktivitäten auf hochentwickelte Komponenten, Systeme und Lösungen für den Verschluss und die Organisation von Gebäuden. Das Unternehmen ist international ausgerichtet und in drei Geschäftsbereichen tätig: Schloss- und Schließblechsysteme, Schließsysteme für Türen und Möbel und Gästemanagement-Systeme. Insoweit stelle die Sächsische Schlossfabrik eine hervorragende Ergänzung zu dem bestehenden Produkt- und Leistungsspektrum des Geschäftsbereichs Schloss- und Schließblechsysteme dar, da sich die Sortimente beider Unternehmen komplementieren und so die gemeinsame Marktbearbeitung intensiviert werden kann, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. „Durch die Aufnahme der Sächsischen Schlossfabrik in unsere Unternehmensgruppe können wir unseren Türenindustrie- und Fachhandelskunden ein erweitertes und noch umfassenderes Sortiment aus einer Hand anbieten. Darüber hinaus stellen wir die Expertise für künftige Produktentwicklungen in diesem Bereich sicher und verbessern unsere Prozessorganisation", erklärt Peter Pongratz, Vorstand der Schulte-Schlagbaum AG. „Das Schloss- und Schließblechprogramm der Schulte-Schlagbaum AG ist in hohem Maße komplementär zu unserem Portfolio und bietet erhebliche Synergiechancen", erklärt Ulrich Meiner, Geschäftsführer der Sächsischen Schlossfabrik GmbH.

FSB-Geschäftsführer Jochen Bauer ergänzt dazu: „Der zunehmende ausländische Wettbewerbsdruck sowie die veränderten Kundenanforderungen verlangen eine Fokussierung auf unser Kerngeschäft. Aus diesem Grund werden wir uns noch intensiver auf die Weiterentwicklung von Tür- und Fensterbeschlägen sowie auf elektronische Zutrittslösungen der Marke FSB konzentrieren. Wir freuen uns daher, ein Unternehmen gefunden zu haben, das die Sächsische Schlossfabrik in eine erfolgreiche Zukunft führen kann."

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