Dormakaba
Dormakaba schließt das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 238,7 Millionen Schweizer Franken (212,32 Millionen Euro) ab, ein überwiegend aus Akquisitionen gewonnenes Plus von 14,1 Millionen Schweizer Franken (12,54 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr. Foto: Dormakaba

Licht und Schatten bei Dormakaba im Geschäftsjahr 2017/18

Den konsolidierten Umsatz im Geschäftsjahr 2017/18 hat Dormakaba, Rümlang/Schweiz, um 12,7 Prozent auf 2,84 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet 2,53 Milliarden Euro) gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 315,7 Millionen Schweizer Franken (280,8 Millionen Euro). Das Unternehmen schließt das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 238,7 Millionen Schweizer Franken (212,32 Millionen Euro) ab, ein überwiegend aus Akquisitionen gewonnenes Plus von 14,1 Millionen Schweizer Franken (12,54 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr. Das organische Wachstum betrug 2,6 Prozent, wie das Unternehmen bekannt gab.

Demnach erzielten Key & Wall Solutions sowie Access Solutions Asien-Pazifik, wo die Integration abgeschlossen ist, erfreuliche Zuwachsraten. Dagegen sei in Deutschland und auch in den USA das vergangene Geschäftsjahr noch stark vom Integrationsprozess geprägt. „Angesichts des Integrationsfortschrittes sind die Resultate des Geschäftsjahres 2017/18 solide, liegen aber unter unseren Erwartungen. Wir haben gute Fortschritte in der Transformation von einem internationalen Nischenplayer hin zu einem globalen Vollsortimentsanbieter erzielt und sind sehr gut positioniert für weiteres profitables Wachstum“, erklärte Riet Cadonau, CEO von Dormakaba.

Das Ebitda verbesserte sich nach Konzernangaben um 11,3 Prozent auf 431 Millionen Schweizer Franken (383,36 Millionen Euro). Organisch habe sich aufgrund der schwächeren Geschäftsergebnisse vor allem in den USA und Deutschland ein Rückgang um 18,1 Millionen Schweizer Franken (16,1 Millionen Euro) ergeben. Der Bereich Access Solutions D/A/CH wuchs organisch um zwei Prozent und erreichte einen Segmentumsatz von 851,6 Millionen Schweizer Franken (757,46 Millionen Euro).

Im Geschäftsjahr 2017/18 wurde die Integration in den meisten Ländern wie geplant weitgehend abgeschlossen. In Deutschland und den USA jedoch belastete der Integrationsprozess das Geschäft und die Ergebnisse stärker als erwartet. Während die Verlagerung der Produktion von Standard-Türschließern von Deutschland nach Singapur und China wie geplant abgeschlossen wurde, wird ein Teil der Effizienzsteigerungen in Deutschland nur verzögert erreicht werden. Dies hauptsächlich aufgrund der mit den Sozialpartnern vereinbarten sozialverträglichen Maßnahmen beim Personalabbau. Insgesamt rechnet Dormakaba damit, dass die Zusammenschluss-getriebenen Synergien ihre volle Wirkung erst im Geschäftsjahr 2019/20 entfalten werden.

Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben gemäß seiner Strategie in den nächsten Jahren unverändert stark in Innovation investieren sowie zusätzliche Mittel für die digitale Transformation einsetzen. Die angestrebte Ebitda-Marge von 18 Prozent soll deshalb, ein stabiles Geschäftsumfeld vorausgesetzt, statt 2018/19 spätestens im Geschäftsjahr 2020/21 erreicht werden. Das organische Umsatzwachstum soll dann 200 Basispunkte über dem Wachstum des Bruttoinlandprodukts der für Dormakaba relevanten Märkte liegen.

Erwartet wird im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 eine Ebitda-Marge im Bereich von 16 bis 16,5 Prozent, hauptsächlich getrieben durch Kostensynergien aus der Integration, zusätzlichen Verbesserungen der Kostenbasis sowie positiven Effekten aus Maßnahmen zur Vertriebsoptimierung. Beim Umsatz geht das Unternehmen von einem organischen Wachstum auf Vorjahresniveau aus.

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