Roto macht in 2018 „einen guten Job“

Internationaler Fachpressetag in Graz
Im Rahmen ihres 13. Internationalen Fachpressetag in Graz präsentierte der Bauzulieferer aktuelle Daten und Fakten aus der Gruppe. Foto: Redaktion/ts

Für das ablaufende Jahr erwartet die Roto-Gruppe einen um etwas fünf Prozent auf rund 660 Millionen Euro steigenden Gesamtumsatz. Insgesamt schneide die Gruppe im Geschäftsjahr 2018 vor allem aufgrund der „eigenen starken Performance“ gut ab, sagte Finanzvorstand Michael Stangier am Mittwoch (14. November) während des 13. Internationalen Fachpressetages in Graz/Österreich. Den Gruppen-Gesamtumsatz per 30. September bezifferte der Finanzchef auf 505,6 Millionen Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert (483,5 Million Euro) bedeute das einen Anstieg um knapp fünf Prozent.

Die Division Fenster- und Türtechnologie (FTT) weise per 30. September trotz teilweise schwieriger Marktbedingungen ein moderates Umsatzplus gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode aus. Der Blick auf die einzelnen Regionen beziehungsweise Länder vermittele das gewohnt differenzierte Bild. Das einstellige Umsatzminus in Russland werde durch das im Vergleich zur generellen Marktentwicklung bessere Abschneiden in positiver Hinsicht relativiert. Aufgrund der „desolaten letzten Marktjahre“ nehme die Bedeutung des Russland-Geschäftes für Roto sukzessive ab. Das gelte natürlich nicht für China. Hier habe sich der Umsatz trotz nachteiliger Währungseffekte auf Vorjahreshöhe stabilisiert. Eine unterschiedliche Situation schilderte Stangier für Europa. Während er die Entwicklung in Westeuropa per saldo als „unbefriedigend“ einstufte, hob er den südlichen Teil des Kontinents als „Boom-Region“ für den Bauzulieferer hervor. Dabei sei Spanien „eine Klasse für sich“. In Deutschland liege das erzielte Umsatzplus über der allgemeinen Marktentwicklung. Der Gewinn von Marktanteilen sei die logische Folge. Stangier ist davon überzeugt, dass das in der Division erreichte Umsatzwachstum „erheblich höher“ ausgefallen wäre, hätte es die politischen „Störfeuer“ in einigen Verkaufsgebieten nicht gegeben. Insgesamt machte „FTT einen guten Job“. Die Information zur Ertragssituation 2018 stellte der Finanzchef unter das Motto „besser, aber nicht gut genug“. So sei die Lage bei FTT nach wie vor unbefriedigend, obwohl die zum Ausgleich der „Rohstoffpreis-Explosion“ erforderlichen und Ende 2017 angekündigten Preiserhöhungen „teilweise“ durchgesetzt werden konnten. Das reiche jedoch nicht, um die Verteuerungen der letzten Jahre aufzufangen. Als Konsequenz bezeichnete der Vorstand auf der Pressekonferenz eine nochmalige Preiserhöhung in 2019 als „unausweichlich“.

Für 2019 peilt der Bauzulieferer über alle Geschäftsfelder ein erneutes Umsatzplus zwischen drei und fünf Prozent an. Auf Basis absoluter Zahlen erwartet der Vorstand dabei die kräftigsten Impulse im Geschäftsfeld der Division Dach- und Solartechnologie (DST). Allerdings sei die weltweite Marktentwicklung im Fenster- und Türensektor aufgrund der höchst brisanten Gemengelage als Resultat großer politischer Unsicherheiten kaum noch prognostizierbar, erklärte dazu Dr. Eckhard Keill, Vorstandsvorsitzender, den knapp 60 Vertretern der Fachpresse.

Die schloss+beschlagmarkt-Redaktion war vor Ort und berichtet in der nächsten Ausgabe ausführlich.

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