SAG-Vorstand rechnet für 2018 mit einer Reduzierung des Ergebnisses

SAG
Nach den ersten neun Monaten im Jahr 2018 erzielte die Schulte-Schlagbaum AG nach eigenen Angaben konsolidierte Konzernumsatzerlöse in Höhe von 34,6 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von -0,03 Millionen Euro sei deutlich hinter den eigenen Ertragserwartungen wie auch dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums zurückgeblieben. Foto: Redaktion/kosi

Die Schulte-Schlagbaum AG, kurz SAG, hat aktuelle Geschäftszahlen und einen Ausblick auf das gesamte Jahr 2018 veröffentlicht. Demnach geht der Vorstand auf Basis des konsolidierten Konzernergebnisses nach neun Monaten und der aktuellen Analyse der Prognosedaten für das Geschäftsjahr 2018 von leicht rückläufigen Konzernumsatzerlösen und einer deutlichen Reduzierung des Konzernergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr aus. Aus Gründen der Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist bei dieser Konzernbetrachtung das Ergebnis der Sächsischen Schlossfabrik GmbH, die SAG im Sommer übernommen hatte (wir berichteten), nicht berücksichtigt.

Nach den ersten neun Monaten im Jahr 2018 erzielte die Schulte-Schlagbaum AG nach eigenen Angaben konsolidierte Konzernumsatzerlöse in Höhe von 34,6 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von -0,03 Millionen Euro sei deutlich hinter den eigenen Ertragserwartungen wie auch dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums zurückgeblieben. Wesentliche Einflussfaktoren dieser nicht zufriedenstellenden Ertragsentwicklung sein deutliche Rohstoffpreissteigerungen und ein rund 2,5-protentiger Anstieg der Personalkosten. Darüber hinaus belastete laut Unternehmensmitteilung der Anstieg von krankheitsbedingten Fehlzeiten den effizienten Fertigungsprozess und führte zu erheblichen Lieferrückständen.

Langfristig erwartet die SAG-Gruppe auch im Inland weiter steigende Umsatzerlöse zu erzielen. Bezüglich der Exportaktivitäten ist der Vorstand optimistisch, diese aufgrund des auf die jeweiligen Märkte zugeschnittenen Produktportfolios bei entsprechender Wirtschaftslage ebenfalls weiter steigern zu können. Die auf der BAU 2019 in München erstmals zu präsentierenden Produktinnovationen aus den Geschäftsbereichen Schloss- und Schließblechsystemen und Schließsysteme für Türen und Möbel sollen dazu ebenfalls beitragen.

Nach Vollzug des Erwerbs der Sächsischen Schlossfabrik GmbH durch die Schulte-Schlagbaum AG am 27. August 2018 stehe der Integrationsprozess im Fokus des Geschäftsbereichs Schloss- und Schließblechsysteme. Bis Mitte nächsten Jahres werde die erste Integrationsphase durch funktionale Teams in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Logistik, Entwicklung, Produktion, Beschaffung und Verwaltung abgeschlossen sein. Das Ergebnis dieser Detailarbeit werde die zukünftige Struktur nachhaltig bestimmen und unter Einbindung aller Mitarbeiter und Führungskräfte zum wesentlichen Faktor des wirtschaftlichen Erfolgs des Geschäftsbereichs der Schloss- und Schließblechsysteme werden.

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