SAG-Umsätze liegen derzeit über Vorjahr

SAG
Die Schulte-Schlagbaum Gruppe (SAG) hat nach fünf Monaten im Jahr 2019 konsolidierte Konzernumsatzerlöse in Höhe von rund 22 Millionen Euro erzielt und lag damit, unter Berücksichtigung der Sächsischen Schlossfabrik (SSF) in den Konsolidierungskreis, um vier Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis vor Steuern habe sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, liege aber mit -0,5 Millionen Euro (Vorjahr: -0,7 Millionen Euro) hinter der konzerneigenen Zielsetzung zurück. Foto: Redaktion/kosi

Die Schulte-Schlagbaum Gruppe (SAG) hat nach fünf Monaten im Jahr 2019 konsolidierte Konzernumsatzerlöse in Höhe von rund 22 Millionen Euro erzielt und lag damit, unter Berücksichtigung der Sächsischen Schlossfabrik (SSF) in den Konsolidierungskreis, um vier Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer am 19. Juni herausgegebenen Ad-hoc Meldung hervor.

Die kumulierten Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Gästemanagementsysteme, der Tochtergesellschaften Eccos pro, Novacom software und EDV-Service Schaupp, zeigten sich demnach mit einem Wert von 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 4,5 Millionen Euro) tendenziell schwächer. Hauptsächlich wirke sich die Sättigung des österreichischen Registrierkassen-Marktes für Novacom software negativ aus.

Positiv zeige sich die Entwicklung des Geschäftsbereichs Schloss- und Schließblechsysteme, der sich nun in der internen Betrachtung aus dem Geschäftsbereichs GB 1 der SAG und der Tochtergesellschaft SSF zusammensetze, mit einem Umsatzplus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Schweizer Tochtergesellschaft STS Systemtechnik Schänis GmbH trägt, getrieben durch den Bereich Stanztechnik, mit einem Umsatzplus in Schweizer Franken um rund sieben Prozent zu einer verbesserten Umsatzentwicklung bei. Der bei der Muttergesellschaft beheimatete Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel zeige mit einem Umsatzplus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr zwar eine ansteigende Tendenz, hinke aber den gesetzten Zielen, vor allem im Inland, noch deutlich hinterher.

Das Konzernergebnis vor Steuern habe sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, liege aber mit -0,5 Millionen Euro (Vorjahr: -0,7 Millionen Euro) hinter der  konzerneigenen Zielsetzung zurück.

Die Ausschöpfung der Optimierungspotentiale des Geschäftsbereichs Schließsysteme für Türen und Möbel und der Eccos pro unter einer Führung seit Ende Februar dieses Jahres befinde sich noch in der Anfangsphase. SAG erwartet in den nächsten Monaten erste positive Effekte.

Die Verschmelzung des Geschäftsbereichs Schloss- und Schließblechsysteme mit der Sächsischen Schlossfabrik verlaufe den Angaben zufolge äußerst erfreulich und der Geschäftsbereich trug mit einem deutlich über Plan liegenden positiven Resultat zum operativen Ergebnis der Gruppe bei.

Der weiterhin anhaltende Bauboom in Deutschland und die guten Bauprognosen für das europäische Ausland kennzeichnen auf der einen Seite das positive Marktumfeld, auf der anderen Seite machen die internationalen politischen Entwicklungen eine seriöse Umsatzprognose schwierig.

Der Vorstand gehe unter diesen aktuellen Prämissen für das Gesamtjahr 2019 von einem im mittleren einstelligen Bereich liegenden Umsatzwachstum und einem positiven operativen Ergebnis in der SAG-Gruppe aus.

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