Richtlinien VdS 3485
Die neuen Richtlinien VdS 3485 erweitern die Anforderungen an Sicherungselemente erstmalig um den Aspekt der Fernsteuerung und passen sich damit den neuen Gegebenheiten an. Foto: VdS

Neue VdS-Richtlinien regeln vernetzte Sicherungstechnik

In der modernen mechanischen Sicherungstechnik sind immer mehr Produkte vernetzt – allen voran Schlösser, die häufig eine Fernsteuerung mittels App oder Bluetooth-Verbindung besitzen. Die neuen Richtlinien VdS 3485 erweitern die Anforderungen an Sicherungselemente erstmalig um den Aspekt der Fernsteuerung und passen sich damit den neuen Gegebenheiten an. Die neuen Richtlinien regeln damit den geschützten Fernzugriff auf diese Elemente. Eine europäische Norm, die den Schutzaspekt von ferngesteuerten Schlössern betrachtet, gibt es bislang nicht.

„Das VdS-Siegel bestätigt seit Jahrzehnten die ganzheitliche Sicherheit und Widerstandsfähigkeit von Produkten - der Teilaspekt der Fernsteuerung gehört mittlerweile einfach dazu. Wir haben diese Richtlinien deshalb in Abstimmung mit Versicherern und Verbänden entwickelt“, erklärt VdS-Sicherheitsexperte Sebastian Brose, Leiter des Produktmanagements im Geschäftsbereich Produkte und Unternehmen.

Für Keyless-Entry-Systeme definieren die Richtlinien zusätzliche und spezielle Anforderungen. „Das Kapitel für Keyless-Entry schreibt zum Beispiel eine Begrenzung der Reichweite oder eine automatische Deaktivierung der Fernbedienung bei Inaktivität vor. VdS hat damit erstmalig Anforderungen und zielgerechte Maßnahmen an den Schutz dieser Systeme formuliert“, betont Brose. Die Richtlinien VdS 3485 „Fernsteuerung von Sicherungseinrichtungen“ finden Sie zum Download auf vds-shop.de.

Twitter

Folgen Sie Schloss + Beschlagmarkt jetzt bei Twitter und erhalten Sie Neuigkeiten und exklusive Infos!


Abo-Digital Bauelement & Technik

Abonnement Digital Bauelement & Technik

Unterwegs immer auf dem Laufenden

Lesen Sie Bauelement & Technik wo und wann Sie wollen - dem Abo-Digital sei Dank!

weiterlesen