Einbruchschutz
Eine aktuelle You-Gov-Umfrage zum Einbruchschutz offenbart, wer bereits Opfer von Einbrüchen geworden ist, wer Beratungen zum Einbruchschutz in Anspruch nimmt und wem welche Kompetenzen zum Thema zugesprochen werden. Grafik: You-Gov

Polizei ist bei Einbruchsberatung am kompetentesten

Eine aktuelle Umfrage zum Einbruchschutz hat You-Gov publiziert. Demnach haben trotz rückläufiger Zahlen der Einbrüche in Deutschland 22 Prozent der Deutschen große Angst vor Einbrüchen. Doch weniger als einer von fünf Deutschen (17 Prozent) habe sich schon einmal zum Thema Einbruchschutz beraten lassen. Erst unter den zwölf Prozent derjenigen, die bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, haben sich 40 Prozent beraten lassen, heißt es in der Auswertung der Umfrage.

Von allen Befragten, die sich bisher nicht haben beraten lassen, würden mehr als die Hälfte eine Beratung durch die Polizei in Anspruch nehmen. In Sachen Beratung halten 86 Prozent die Polizei für kompetent, sechs Prozent tun dies wiederum nicht. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der internationalen Data and Analytics Group You-Gov, für die 2.047 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.

Unter jenen, die sich bereits durch die Polizei haben beraten lassen, schreiben sogar 96 Prozent der Behörde Kompetenz für die Beratung zu. Jeder dritte Deutsche würde zudem eine Sicherheitsfirma und jeder Fünfte (20 Prozent) einen Berater aus dem Fachhandel konsultieren. Zu einem Berater im Baumarkt würden hingegen nur fünf Prozent derjenigen gehen, die sich noch nie zum Thema Einbruchschutz haben beraten lassen. Auch in die Kompetenz von Sicherheitsfirmen vertraut die deutliche Mehrheit der Deutschen (82 Prozent). 66 Prozent bewerten die Deutschen die Experten aus dem Fachhandel als kompetent. Beim Berater aus dem Baumarkt sehen dies nur 29 Prozent so. Hier fällt auf, dass fast ebenso viele Befragte (27 Prozent) Freunde oder Bekannte für kompetent halten, wenn es um eine Beratung im Bereich Einbruchschutz geht.

In Sachen Ängstlichkeit zeigen sich deutliche soziodemographische Unterschiede. Am ängstlichsten sind demnach junge Frauen zwischen 18 und 24 Jahren (39 Prozent). Zudem fällt auf, dass mit steigender Anzahl der im Haushalt lebenden Personen auch die Ängstlichkeit zunimmt: So geben nur 16 Prozent der Alleinlebenden an, große Angst zu haben, wohingegen die mit fünf oder mehr Personen Lebenden dies etwa doppelt so häufig (30 Prozent) angeben.

Ein Viertel der Bevölkerung setzt unter anderem auf Bewegungsmelder oder automatische Beleuchtung (24 Prozent) zum Schutz des Zuhauses. Weiter geben die Befragten an, zusätzliche Sicherheitsschlösser oder Verstärkungen an der Haustür (21 Prozent) oder Schlösser an Fenstern (20 Prozent) und Balkontüren (19 Prozent) zu haben. Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) hingegen habe keinen zusätzlichen Einbruchschutz. Die Daten zeigen deutlich, dass Personen, die bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, häufiger auf mindestens eine zusätzliche Schutzmaßnahme zurückgreifen als jene, die bisher verschont blieben.

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