Riet Cadonau
Riet Cadonau ist CEO der Dormakaba Gruppe. Foto: Dormakaba

Leichtes organisches Wachstum bei Dormakaba

Dormakaba, Rümlang/Schweiz, hat das 1. Geschäftshalbjahr per 31. Dezember 2019 mit einem konsolidierten Umsatz von CHF 1,39 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet 1,32 Milliarden Euro) abgeschlossen und damit ein Minus von 0,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Korrigiert um die Effekte aus der Währungsumrechnung (-2,1 Prozent) sowie aus Akquisitionen und Desinvestitionen (0,5 Prozent) ergibt sich ein organisches Umsatzwachstum von 0,8 Prozent, was eine leichte Verbesserung gegenüber der 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 (0,4 Prozent) darstellt.

Erzielt wurde ein Ebitda von 214,1 Millionen Schweizer Franken (203,46 Millionen Euro, Vorjahr 223 Millionen Schweizer Franken, 211,92 Millionen Euro), was einer Ebitda-Marge von 15,5 Prozent entspricht (Vorjahr 16 Prozent). Dormakaba weist nach Konzernangaben per 31. Dezember 2019 eine Bilanzsumme von 1,88 Milliarden Schweizer Franken (1,79 Milliarden Euro) aus.

Während die Bereiche Access Solutions AMER (Nord- und Südamerika) und Access Solutions EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) beim Umsatz zulegen konnten, sanken die Erträge bei Access Solutions APAC (Asien-Pazifik) und Access Solutions DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz). Key & Wall Solutions erzielte einen Umsatz von 198,9 Millionen Schweizer Franken (189,02 Millionen Euro). Das Ebitda erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent  auf 29,8 Millionen Schweizer Franken (28,32 Euro), während sich die Ebitda-Marge auf 15 Prozent verbesserte (Vorjahr 14,7 Prozent).

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2019/20 sind das makroökonomische und geopolitische Umfeld kontinuierlich noch anspruchsvoller geworden. Aufgrund der Corona-Pandemie rechnet der Konzern mit einer makroökonomischen Verlangsamung, die in Kombination mit der politische Volatilität und Handelskonflikten das Geschäft in der 2. Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 weiterhin belasten werden. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass das organische Umsatzwachstum und die Ebitda-Marge für das gesamte Geschäftsjahr 2019/20 etwas niedriger als im Vorjahr ausfallen werden.

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