Das Bild zeigt das verarbeitende Gewerbe in Zahlen: 2,1 Billionen Euro Gesamtumsatz, 7,4 Millionen Beschäftigte, 18,9 Prozent Personalaufwendungen.
Die Reichweite des Auftragsbestands hat sich leicht erhöht und betrug im Dezember 2020 im Verarbeitenden Gewerbe 6,6 Monate (November 2020: 6,5 Monate). Quelle: Screenshot

Bauwirtschaft

18. February 2021 | Teilen auf:

Besser werdende Lage im Verarbeitenden Gewerbe

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Dezember 2020 saison- und kalenderbereinigt 0,3 Prozent höher ausgefallen als im Vormonat. Dabei erhöhten sich laut Statistischem Bundesamtes die offenen Aufträge aus dem Inland um 0,1 Prozent. Der Bestand an Auslandsaufträgen stieg um 0,3 Prozent. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Dezember 2020 saison- und kalenderbereinigt 3,6 Prozent höher.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern stieg der Auftragsbestand im Dezember 2020 gegenüber dem November 2020 um 2,6 Prozent. Bei den Herstellern von Investitionsgütern fiel er dagegen um 0,4 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 3,3 Prozent höher als im November 2020.

Die Reichweite des Auftragsbestands hat sich leicht erhöht und betrug im Dezember 2020 im Verarbeitenden Gewerbe 6,6 Monate (November 2020: 6,5 Monate). Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestands bei 3,4 Monaten (November 2020: 3,2 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 9,3 Monate (November 2020: 9,2 Monate) und im Bereich der Konsumgüter wie im Vormonat bei 2,6 Monate.