Holz-Land hat 2019 einen Jahresumsatz von 802 Millionen Euro erzielt. Wie die Dortmunder Kooperation mitteilt, konnten die negativen Effekte durch den Abgang von zwei umsatzstarken Gesellschaftern nicht vollständig kompensiert werden. "Ein bedauerlicher, aber erwarteter Effekt" ist der leichte Umsatzrückgang für Nicole Averesch, Geschäftsführerin der Kooperation. "Deutlich wichtiger ist es in die Zukunft zu blicken und die Potenziale unserer Händler individuell herauszuarbeiten", so Averesch.
Bereinigt konnte die Kooperation ein Umsatzplus von 2,5 Prozent erwirtschaften. Diese Umsatzzahlen zeigen außerdem, dass Holz-Land in Deutschland nach wie vor am meisten Umsatz generiert und weiter wächst (+3,2 Prozent im Vergleich zu 2018). Ein positiver Trend lasse sich vor allem in Belgien ableiten, wo die Entwicklung mit einem Plus von 28,8 Prozent zum Vorjahr sehr erfreulich sei, heißt es.
Zur positiven Entwicklung trägt laut Mitteilung die Eigenmarken-Palette bei, die aus den Bereichen "HQ-BodenWelt", "HQ-GartenWelt", "HQ-TürenWelt" und seit 2018 auch "HQ-MöbelWelt" besteht. Zusammengenommen lag das Umsatzplus hier bei 14,7 Prozent.
Die Kooperation sieht sich nach eigenen Angaben für 2020 optimal aufgestellt. "Auf der kommenden Holz-Land-Expo 2020 in München werden bestehende und neue Holz-Land-Leistungen präsentiert. Durch das neue Expo-Konzept machen wir es für unsere Gesellschafter noch einfacher, mit den Lieferanten in Kontakt zu treten und sich mit Ihnen auszutauschen, um neue Geschäfte zu initiieren", erklärt Averesch.

Die Kooperation ist in Deutschland um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2018 gewachsen. Foto: Holz-Land (Quelle: Holz-Land)
Fachhandel 2020-01-30T13:29:18Z Bewegtes Geschäftsjahr 2019 für Holz-Land
zuletzt editiert am 24. August 2020