Die Publikation „Fenster + Türen 2019“ von Zerbach & Company zeigt Bewegungen in der Branche auf und beleuchtet unter anderem aktuelle Unternehmensbewertungen innerhalb der Branche. Foto: Michael Gaida/Pixabay

Bauelemente

30. January 2019 | Teilen auf:

Bewegung in der Fensterbranche

Eine Branchenstudie zur Bauelemente-Industrie hat jetzt Zerbach & Company, ein unternehmergeführtes Beratungshaus aus Köln, erstellt. Die Publikation „Fenster + Türen 2019“ beleuchtet unter anderem aktuelle Wachstumsaussichten, Markttrends, Transaktionsaktivität und aktuelle Unternehmensbewertungen innerhalb der Branche. Darüber hinaus wurden 60 mittelständische Unternehmen der Branche in Bezug auf ihre Profitabilität und Finanzierungsstrukturen analysiert.
Demnach wird der weltweite Markt für Fenster und Türen zwischen 2018 und 2024 um circa 3,8 Prozent pro Jahr auf ein Gesamtvolumen von circa 230 Milliarden Euro wachsen. Insbesondere die Region Asien/Pazifik sei mit rund 4,9 Prozent pro Jahr ein wesentlicher Wachstumstreiber. Für Europa wird dieses Jahr ein Umsatzwachstum im Fenster- und Türenmarkt von gut 2,4 Prozent prognostiziert.
Die Studie zeigt auch eine zunehmende Transaktionsaktivität in der europäischen Bauelemente-Industrie. Mit Ausnahme von 2016 steige diese seit Jahren kontinuierlich. Seit 2014 wurden fast 150 Transaktionen mit europäischen Marktteilnehmern als Zielunternehmen abgeschlossen, davon sieben infolge einer Insolvenz. Fast zwei Drittel der Transkationen wurden durch strategische Investoren getätigt, Der Anteil an Finanzinverstoren als Käufer lag bei 37 Prozent. Aufgrund der nachhaltigen Wachstumsaussichten gewinne die Branche jedoch auch bei mittelständisch orientierten Finanzinvestoren an Attraktivität. Mehr zur Studie lesen Sie in der nächsten Ausgaben der bauelement+technik.