Ein kräftiges Umsatzplus von 6,7 Prozent hat Bosch, Stuttgart, im Jahr 2017 erzielt. Damit erwirtschaftete das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen nach vorläufigen Zahlen weltweit mit 400 500 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 78 Milliarden Euro. „Wir haben unsere Wachstumsprognosen übertroffen und die Ertragslage weiter verbessert. 2017 haben wir den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielt“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen in Ludwigsburg. Das operative Ebit stieg auf rund 5,3 Milliarden Euro. „Mit dem Erfolg im Kerngeschäft finanziert Bosch den Weg zum führenden Anbieter im Internet der Dinge (IoT) und von Mobilitätslösungen“, erläuterte Prof. Stefan Asenkerschbaumer, Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung. Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen zahlreiche Chancen in der Vernetzung weiterer Bereiche wie Fabriken, Gebäude und Städte sowie dem Wandel der Mobilität. Denner betonte zudem die Bedeutung des kulturellen Wandels im Unternehmen für den digitalen Wandel.
Bosch erwartet für die Weltwirtschaft 2018 ein moderates Wachstum von 2,5 Prozent. Insgesamt sieht das Unternehmen eine Reihe konjunktureller Risiken durch geopolitische Entwicklungen wie die Brexit-Verhandlungen, eine schwer abschätzbare US-Außenpolitik oder den Nordkorea-Konflikt. Insbesondere in China geht Bosch von einer konjunkturellen Abschwächung aus. Trotz schwierigem Umfeld will Bosch 2018 Umsatz und Ertrag weiter steigern sowie seine Transformation zu einem führenden IoT-Unternehmen und Anbieter von Mobilitätslösungen vorantreiben.

Smart-Home-Technologien ist ein Teilbereich, den Bosch weiter ausbaut. Foto: monkeybusiness/Depositphotos.com
Beschlag- und Sicherheitstechnik 2018-01-31T07:43:01Z Bosch steigert Umsatz und Rendite
zuletzt editiert am 24. August 2020