Foto:Messe Essen

Gemischte Reaktionen auf der Security 2018

Viel Lob äußerten die Hersteller aus der Schloss- und Beschlagbranche für die Messe Essen und deren Veränderungen in den Hallen zur Security 2018. Die schloss+beschlagmarkt-Redaktion hat intensiv mit vielen Herstellern über die Lage der Messe und der Situation der Security gesprochen. Auf die Frage nach der Zufriedenheit war häufig ein „Ja, aber…“ zu hören.

Frage 1:

Die „Security 2018“ hat sich verändert: Neuer Eingang, veränderte Hallenaufteilung. Was haben Sie davon auf der Messe gespürt? (bspw. Besucheraufkommen bzw. -zusammensetzung, mehr oder weniger Struktur der Messe bzw. in den Hallen, etc.)

Frage 2:

Wie ist für Ihr Unternehmen die Messe verlaufen?

Frage 3:

Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage im Markt für Sicherheits- und Beschlagtechnik (einerseits wirtschaftlich, andererseits die Produktentwicklung)?

von Jörg Schreiber, Leitung Vertrieb Deutschland bei Assa Abloy

auf Frage 1:

Wir sehen die neue Gestaltung und Einteilung der Messe als absolut positive Entwicklung. Die übergeordneten Themenschwerpunkte der Hallen schaffen eine bessere inhaltliche Gliederung, die Hallenaufteilung und Führung der Messebesucher ist sehr nutzerfreundlich. Auch die neuen Messehallen wirken angenehm hell und freundlich. Dennoch haben wir den Eindruck, dass das Besucheraufkommen an allen Messetagen, insbesondere bei der Laufkundschaft in den Hallengängen, spürbar nachgelassen hat.

auf Frage 2:

Wir haben bereits im Vorfeld der Messe unsere Vertriebsaktivitäten deutlich forciert und dabei potenzielle Neukunden und Zielgruppen in den Fokus gestellt. Der anschließende Besuch auf unserem Messestand bot dann die Gelegenheit, unsere Schließ- und Sicherheitslösungen vorzuführen und die Kundenbeziehungen zu vertiefen. Insofern konnten wir die Messe erfolgreich als Plattform nutzen, um Kontakte zu unseren Gunsten zu festigen.

auf Frage 3:

Wir haben bereits im Vorfeld der Messe unsere Vertriebsaktivitäten deutlich forciert und dabei potenzielle Neukunden und Zielgruppen in den Fokus gestellt. Der anschließende Besuch auf unserem Messestand bot dann die Gelegenheit, unsere Schließ- und Sicherheitslösungen vorzuführen und die Kundenbeziehungen zu vertiefen. Insofern konnten wir die Messe erfolgreich als Plattform nutzen, um Kontakte zu unseren Gunsten zu festigen.

von Michael Bräuer, Bereichsleiter Marketing bei ABUS August Bremicker Söhne KG

auf Frage 1:

Unser Standort in Halle 2 mit dem zentralen Zugang auf unseren Messestand – gepaart mit dem Umfeld entsprechender Marktteilnehmer und Verbände – war gut. Vor allem an den ersten drei Messetagen hatten wir durchweg ein hohes Besucheraufkommen an unserem Messestand. Das zeigt uns, dass wir mir unseren Produktneuheiten und vernetzten Lösungen den Nerv der Branche treffen.

auf Frage 2:

Nicht nur der Standort in Halle 2 war neu – auch haben wir in diesem Jahr mit einem neuen Messestandkonzept reale Anwendungsfälle und das Thema Vernetzung in den Fokus gestellt. Dieses Konzept kam bei unseren Besuchern durchweg gut an. Zwar haben wir im Vergleich zur Messe 2016 eine allgemein leicht rückläufige Besucherzahl verzeichnet, dies brachte uns jedoch in die Lage, Einzelgespräche mit mehr Intensität führen zu können.

auf Frage 3:

Der Markt für Einbruchschutzprodukte für den privaten Anwender hat aufgrund der aktuell sinkenden Einbruchzahlen leicht rückläufige Tendenzen. Dafür ist die Nachfrage nach Komfortprodukten sowie vernetzten und integrierten Lösungen für das Objekt weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies spiegelt sich auch in den Gesprächen mit unseren Kunden wieder: im Fokus des Interesses standen Lösungen wie unser Terrassentürantrieb HomeTec Pro oder die Möglichkeit, Komponenten der Hausautomation in die Secvest Touch Funkalarmanlage mit Hybrid-Erweiterung zu integrieren.

von Andreas Fuhr, Geschäftsführer CARL FUHR GmbH & Co. KG

auf Frage 1:

Keine große Veränderung. Gut war sicherlich, dass die Themen etwas konzentrierter als zuvor auf die Hallen aufgeteilt wurden. So waren für unsere Branche im Wesentlichen zwei Hallen relevant. Leider haben ehemals wichtige Aussteller von einer Teilnahme abgesehen, was ich persönlich bedauerlich finde.

auf Frage 2:

Grundsätzlich gut. Auf der Security, auch bedingt durch unseren Auftritt auf dem Gemeinschaftsstand der Schlüsselregion, ist die Besucherkonzentration bei uns geringer als auf anderen Messen. Somit wurden wir nicht enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. 

auf Frage 3:       

Die Rahmenbedingungen sind unverändert positiv in Deutschland, wobei die klassische Beschlagtechnik weiter unter Druck gerät. Sicherungstechnik verzeichnet jedoch weiter Wachstum; dass innovative Technologien gefragt sind zeigen einige Neuheiten auf der Security im Bereich Zutritt. Interessant zu sehen sein wird, welche cloudbasierten Zutrittssysteme sich mittelfristig durchsetzen werden.

 

Im beigefügten Dokument finden Sie Antworten auf unsere Fragen von weiteren Ausstellern.

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Und in der schloss+beschlagmarkt-Ausgabe 11/2018 finden Sie zudem eine umfangreiche Nachberichterstattung zur Messe.

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