Zum ersten Partnertreffen von Sionet kamen 40 Teilnehmer, und damit mehr als von den Gesellschaftern erwartet. Foto: Redaktion/kosi

Vertrauen als Währung

Das erste Treffen der mittlerweile 18 Regionalpartner von Sionet hat am 21. November in Berlin stattgefunden. Vor Ort wählten die 40 Teilnehmer unter anderem einen Beirat und wurden auf die Gesamtstrategie eingeschworen. Die Redaktion war bei der Abschlussversammlung des ersten Partnertreffens dabei.

Viel Lob gab es am Ende des ersten Partnertages des Beratungs- und Dienstleistungsnetzwerks Sionet. Die vorgestellte Gesamtstrategie erhielt eine positive Resonanz. In der Summe fühlt man sich bei Sionet wie in der 1. Bundesliga, ohne zu übersehen, dass dort noch viele weitere Sicherheitsfachgeschäfte mitspielen. „Sionet ist nahbar. Wir wollen für alle, die die Diskussion zur Entwicklung unserer Branche suchen oder besondere Ansätze und Potenziale in der Zusammenarbeit sehen, ansprechbar sein“, erklärte Sionet-Mitbegründer Christian Vogt dazu.

Doch erst einmal von vorn. Sionet ist eine Gründung von fünf gleichwertigen Gesellschaftern mit Branchenexpertise: Neben den Unternehmen Rilling, Freiburg; Bofferding, Hamburg; und Knorr Sicherheitstechnik, Berlin, gehören Christian Vogt Der Kundenorientierer, Bielefeld, und Silvia Riexinger, Eberhardzell, die auch die Geschäftsführung des Unternehmens innehat, zum Gründerkreis.

Von der Idee zur Umsetzung

Alles begann im Jahr 2009, als Hans-Peter Koch und Christian Vogt gemeinsam anfingen, ihre Idee zu konkretisierten. „Es zeigte sich in unserer Branche immer häufiger, dass der globale Gebäudemanager neue Dienstleistungen benötigt, die durch lokale Anbieter nur schwer leistbar sind“, so Koch und erläutert weiter: „Facility-Management-Unternehmen (FM) kennen die technischen Schwachstellen ihrer Kunden oft nicht ausreichend und benötigen daher Unterstützung bei der Analyse der Ist-Situation und der Erstellung technischer Gesamtkonzeptionen.

Doch zunächst wurde es eine Weile still um die Idee, jeder war in seinem Alltag gut beschäftigt. Erst Ende 2017 nahm die Entwicklung wieder Fahrt auf, als Simon Kiowski, Geschäftsführer von Knorr Sicherheitstechnik, und Prokurist Sven-Oliver Herbing aus Berlin sowie Lars Hirthe, Geschäftsführer von Bofferding in Hamburg, dazu kamen. Sie alle hatten erkannt, dass sich neue Partnermodelle auf dem Markt etablieren und sich die Marktsituation durch Übernahmen verändert, die sowohl seitens der Industrie als auch seitens des Fachhandels erfolgen. Zudem drängten und drängen neue Anbieter über die Smart-Home-Schiene auf den Markt. Es galt zu handeln.

Was in den zwei Jahren umgesetzt wurde und wo sie heute stehen, lesen Sie in der Ausgabe 01/2020 von Schloss und Beschlagmarkt.

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