Schutzwände aus Glas können fest installiert oder mobil einsetzbar sein. Foto: BF/Semcoglas

Fachhandel

07. May 2020 | Teilen auf:

Corona-Schutzwände aus Kunststoff und Glas

Als die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland sich im Februar auf das Niveau einer Pandemie steigerte, war das Homeoffice für zahlreiche Unternehmen eine Sofortlösung. In Geschäften wie Supermärkten und Apotheken blieb jedoch das außerhäusliche Arbeiten und der direkte Kontakt zum Kunden weiterhin unvermeidbar. Um die Ansteckungsgefahr sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter zu verringern, griff man vielerorts zu Schutzwänden aus Kunststoff. Diese konnten schnell installiert werden, denn Acrylglas hat ein geringeres Gewicht und kann einfach passend zugeschnitten werden. Somit konnte ein sofortiger Schutz aller Beteiligten gewährleistet werden.
Mit zunehmendem Voranschreiten der Coronakrise wird jetzt immer deutlicher erkennbar, dass Hygienemaßnahmen wie diese nicht in absehbarer Zeit zurückgeschraubt werden können. In Bezug auf die Schutzwände empfiehlt es sich zu diesem Zeitpunkt daher, auf eine dauerhafte Lösung in Form von Glas zu setzen. Der schwerere und hochwertigere Werkstoff überzeugt durch seine chemische Beständigkeit, Härte und Langlebigkeit. Kombiniert mit Halterungen aus beispielsweise Edelstahl oder auch verklebten Scheiben gibt er zudem ein optisch ansprechendes Bild ab, das die Einkaufs-Atmosphäre in Geschäften durchaus aufwerten kann.
Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Flachglas, Jochen Grönegräs, sagt dazu: „Abschirmungen aus Glas sollten aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) bestehen und können vom glasverarbeitenden Handwerk in der gewünschten Form und Größe sowie mit den passenden Ausschnitten zum Beispiel zum Bezahlen geliefert werden. Sie stellen nicht nur eine temporäre, sondern eine dauerhafte Schutzmaßnahme gegen Tröpfcheninfektionen dar.“