Die Studie wird regelmäßig in zwei Phasen durchgeführt. In der qualitativen Phase A stehen Vertiefungsinterviews mit Spezialisten aus den involvierten Branchen im Mittelpunkt. In der quantitativen Phase B beziehen die Smart-Home-Spezialisten aus dem Kotschi Consulting Smart-Home-Netzwerk Stellung zu mehr als 20 Smart-Home-spezifischen Fragekomplexen aus den Bereichen Marktentwicklung, Positionierung, Geschäftsmodelle, Plattformstrategien, Partnerships und Sales Channels.
Das Netzwerk von Kotschi Consulting wurde bereits 2010 aufgesetzt, ist international und umfasst mittlerweile über 1 700 Ansprechpartner aus über 600 im Smart-Home-Markt agierenden Unternehmen. An der hier vorgestellten fünften Auflage der Studie haben Smart-Home-Spezialisten aus 218 Unternehmen aus 18 Ländern teilgenommen, 179 Industrie- und 39 Handelsunternehmen.
Nach Einschätzung der 218 Smart-Home-Spezialisten aus Industrie und Handel befindet sich der Markt immer noch in der sogenannten „Awareness Creation“-Phase.
Der Übergang zum Massenmarkt rücke lediglich bei einigen ausgewählten Anwendungen und Produktfeldern in greifbare Nähe. Im Kotschi Consulting „Smart Home Reality-Check“ bleibt der Markt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das betrifft sowohl komplexe Smart-Home-Systeme als auch die Mehrheit der Single Use Case-Produkte.
Insbesondere sogenannte cross-industry agierende Unternehmen und Start-ups stehen demnach mit ihren „Retrofit-“ oder „Gadget-Angeboten“ erheblich unter Erfolgsdruck. Unter „Retrofit“ (englisch für nach- oder umrüsten) wird die Modernisierung oder der Ausbau bestehender (meist älterer) Systeme verstanden.
Die ganzen Ergebnisse und eine zukünftige Perspektive finden Sie in der Ausgabe 04.2019 von Bauelemente & Technik.
Bauelemente 2019-11-27T10:09:33Z Das Potenzial von vernetzter Gebäudetechnik
zuletzt editiert am 24. August 2020