Smart City
Das Interesse an smarten Technologien ist laut der Umfrage von Western Digital groß. (Quelle: Pixabay/Tumisu)

Smarte Gebäude 2020-12-03T07:53:26.855Z Deutsche brauchen mehr Aufklärung zu intelligenter Technologie

Western Digital hat die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die die Ansichten von Verbrauchern zu intelligenter Technologie („Smart Infrastructure“) und Datenspeicherung untersucht hat. Dabei zeigte sich unter anderem, dass Konsumenten von intelligenten technologischen Innovationen begeistert sind, gleichzeitig aber mehr Aufklärung zur Funktionsweise benötigen.

Die positive Nachricht für Hersteller intelligenter Technologien sei, dass das Interesse an Innovationen hoch sei. So gaben 90 Prozent der Befragten in der gesamten EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) an, dass sie sich auf mindestens eine bevorstehende Entwicklung im Bereich „Smart Infrastructure“ freuen.

Dabei liege ein besonderes Augenmerk auf Innovationen für das Zuhause und die Smart-City-Infrastruktur. In beiden Segmenten freuen sich die Befragten den Angaben zufolge auf neue technische Entwicklungen bei Sicherheitskameras (Zuhause: 36 Prozent; Smart-City-Umgebung: 37 Prozent). Die Verbraucher sehen die Hauptvorteile insbesondere in der Sicherheit (52 Prozent) und der Reduzierung von Kriminalität (40 Prozent).

Davide Villa, Business Development Director für EMEAI bei Western Digital: „Eine der größten Herausforderungen bei der Datenspeicherung mit Sicherheitskameras ist die Tatsache, dass sie immer eingeschaltet sind. Die Speichertechnologie muss daher in der Lage sein, Schritt zu halten und zuverlässige, hochleistungsfähige Datenübertragungs- und Schreibgeschwindigkeiten zu liefern, um Videos in hoher Qualität erfassen und analysieren zu können.“

Doch so groß das Interesse von Verbrauchern an Smart-Home-Technologien auch sei, müsse hier Aufklärung betrieben werden – insbesondere im deutschen Markt. Während durchschnittlich 83 Prozent in Europa und dem Nahen Osten wissen, was intelligente Infrastrukturtechnologien sind, reihen sich deutsche Nutzer im Bezug auf die Bekanntheit von Smart Home (68 Prozent) und Smart City (65 Prozent) am unteren Ende des Rankings mit 29 Prozent ein. Der Untersuchung zufolge beruhen diese niedrigen Werte auf der mangelnden Aufklärung zur Datenspeicherung der deutschen Verbraucher. Nur 21 Prozent von ihnen glauben daran, mehr über die Erfassung persönlicher Daten zu wissen als andere. Darüber hinaus haben die Nutzer auch Sicherheitsbedenken. Die Untersuchung von Western Digital ergab, dass 28 Prozent der deutschen Verbraucher kein Vertrauen in Organisationen haben, die ihre Daten sicher aufbewahren.

Auf die Frage nach ihren Prioritäten bei der Verwaltung und Speicherung von Daten über intelligente Technologien nannten die Verbraucher in Deutschland die folgenden Punkte als die wichtigsten:

  • Sicherheit vor Verletzungen oder Hacks (62 Prozent)
  • Verwendung vom Unternehmen in der richtigen Weise (61 Prozent)
  • Speicherung auf sicheren und zuverlässigen Laufwerken (60 Prozent)
  • Entsprechen der Vorschriften zur Datenverwaltung (59 Prozent)

Methodik: In Zusammenarbeit mit der Londoner Agentur Loudhouse führte Western Digital 6.084 Online-Interviews mit Bürgern in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Italien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien durch, um ihren Kenntnisstand und ihre Meinungen zur Entwicklung einer intelligenten Infrastruktur zu Hause und in den Städten zu erfahren.

zuletzt editiert am 04. Dezember 2020
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