Dank des Sanierungsmarktes wird der Markt für Haustüren in Deutschland bis Jahresende voraussichtlich um drei Prozent wachsen. Quelle: Hörmann

Bauelemente

12. November 2020 | Teilen auf:

Deutscher Haustürenmarkt wächst

Der Markt für Haustüren in Deutschland ist auch im Jahr 2020 gewachsen, bis Jahresende voraussichtlich um drei Prozent. Nach aktuellen Daten der Marktstudie zu Haustüren des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse hat entgegen anfänglicher Befürchtungen die Covid-19-Pandemie keine Delle in den Haustürenmarkt (ohne Wohnungseingangstüren) geschlagen. Die Herstellererlöse sollen bis Jahresende auf rund 544 Millionen Euro steigen. Für Wachstumsimpulse sorge jedoch einzig der Sanierungsmarkt. Infolge leicht sinkender Baustarts im kleinvolumigen Wohnbau stagniere der Umsatz mit Neuerrichtungen auf Vorjahresniveau.

Zuwächse gebe es in allen Materialgruppen. Das Geschäft mit Haustüren aus Holz wachse um ein Prozent gegenüber Vorjahr und mit Haustüren aus Kunststoff um 2,5 Prozent gegenüber Vorjahr. Den deutlichsten Anstieg gebe es jedoch zum wiederholten Male bei Haustüren aus Aluminium-/Metallverbund. Im Jahresabstand sollen sich die Erlöse um 3,8 Prozent erhöhen, womit der Marktumsatz auf 254 Millionen Euro klettert und der Marktanteil auf 46,6 Prozent. Dadurch erhöht sich auch der Vorsprung auf das Kunststoffsegment auf nahezu einen Prozentpunkt.

Auch in den beiden kommenden Jahren sollen die Hersteller von Haustüren mit einem stabil wachsenden deutschen Markt rechnen können. Bis 2022 prognostiziert Branchenradar.com Marktanalyse ein erlösseitig jährliches Wachstum von rund drei Prozent - vorausgesetzt, Corona beschäftigt uns nicht länger und umfangreicher als aus heutiger Sicht angenommen.