Simons-Voss plant einen eigenen Lehrgangsbaustein zum Thema Umsetzung der Anforderungen der DSGVO in den Schulungsunterlagen für das digitale Schließ- und Zutrittskontrollsystem „3060“ sowie für die „LSM“-Software. Fotos: Simons-Voss

Bauelemente

15. May 2020 | Teilen auf:

DS-GVO, Auswirkungen auf digitale Schließsysteme

Für Verunsicherung und negative Stimmung hat unter anderem das Thema Haftung gesorgt und damit verbunden die vielfach genannten Bußgeldsummen von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Vorjahresumsatzes. Bestehende Interpretationsspielräume der EU-Vorgaben zum Datenschutz bedürfen erst noch der weiteren Klärung durch Behörden und Gerichte, bevor Rechtsklarheit für die Betroffenen hergestellt werden kann. Die Verordnung wirkt sich vielfältig auf die verschiedenen Unternehmensprozesse aus. Knackpunkte sind dabei häufig die technische Umsetzung des Datenschutzes, die physische Datensicherung, Speicherorte, Passwortschutz etc.
„Wir sind mit unseren Kunden im Dialog zum Thema Datenschutz in digitaler Schließtechnik“, erläutert Andreas Grauvogl, der bei Simons-Voss für das Thema DSGVO zuständige Produktmanager, „und stellen fest, dass sich viele Unternehmen hier auf die Software-Hersteller verlassen. Tatsächlich sind die Kunden aber selbst in der Pflicht, die von den Herstellern offerierten Möglichkeiten zu nutzen um DSGVO-konform zu arbeiten.“
Bezogen auf den Datenschutz im Simons-Voss-System „3060“ mit der Software „Locking-System-Management“ (LSM) beantwortet Grauvogl nachfolgend die wichtigsten Fragen: