EDE Branchentreff Total
Mehr als 11.000 Gesprächstermine wurden laut Veranstalter von den Teilnehmern auf dem EDE Branchentreff absolviert. Foto: EDE
04.10.2018 Fachhandel

Branchentreff EDE Total mit mehr als 11.000 Gesprächsterminen

Rund 2.000 Entscheider aus dem Produktionsverbindungshandel und der Industrie machten laut Veranstalter den EDE Branchentreff Total auch 2018 zu einer effizienten Plattform. Neben den Themen des Tagesgeschäfts und der Netzwerkarbeit standen den Angaben zufolge in Leipzig insbesondere Innovationen im Vordergrund, mit denen die Wuppertaler Verbundgruppe ihre Mitgliedsunternehmen unterstützt. Mehr als 11.000 Gesprächstermine seien von den Teilnehmern absolviert wurden.

Das Wuppertaler Einkaufsbüro vernetzte in Leipzig nach eigenen Angaben die Entscheider von rund 400 Vertragslieferanten und 250 Mitgliedsfirmen. Abweichend vom bekannten Messemodus besuchen beim Branchentreff die Hersteller die Gesprächskojen der Händler. Innerhalb der jeweils 30-minütigen Termine seien neben konkreten Geschäftsabschlüssen viele weitere relevante Themen der Zusammenarbeit auf den Tisch gekommen. Das Prinzip der „Messe verkehrt“ sei ein Konzept, das sich seit mittlerweile 18 Jahren bewähre. „Persönliche Begegnungen genießen in unserer Branche einen hohen Stellenwert, auch und gerade in Zeiten der Digitalisierung. Diese Verbindungen zu schaffen und zu festigen, ist eine der zentralen Aufgaben unserer Verbundgruppe“, sagte Dr. Andreas Trautwein,  Vorsitzender der EDE Geschäftsführung.

Der für Ware und Vertrieb verantwortliche EDE Geschäftsführer Dr. Christoph Grote fasste zusammen: „Wir haben einen erfolgreichen Branchentreff 2018 mit einer positiven Stimmung erlebt, der unseren Partnern einen Schub für das Herbstgeschäft geben wird. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass das positive konjunkturelle Umfeld sich nicht durchgängig in den Umsätzen des Handels niederschlägt. Gleichzeitig liegt eine gewisse Ungewissheit über die künftige Marktentwicklung in der Luft, bedingt natürlich durch den Internethandel, durch veränderte Wettbewerbsstrukturen oder disruptive Technologien wie den 3D-Druck.“

Die EDE Gruppe rückte in Leipzig einige neue Leistungen in den Fokus. Ein Beispiel dafür war ein Projekt des PVH Future Lab, eine von Jungunternehmern und EDE im vergangenen Jahr gegründete Innovationswerkstatt: Mit „Rapid-3D“ wurde auf dem Branchentreff ein sofort einsatzfähiges Geschäftsmodell für den 3D-Druck vorgestellt. Die ersten rund 20 Händler werden den Angaben zufolge aktuell freigeschaltet und könnten damit direkt an dem wachsenden neuen Geschäftsfeld partizipieren.

Außerdem wurde unter anderem das neue MRO-Bestellsystem „E-Order“ vorgestellt. Dahinter verbirgt sich eine Anwendung, welche die virtuelle Oberfläche eines Lagerplatzes zeigt, die sich sowohl EDE Mitglieder, Lieferanten als auch Industriekunden individuell zusammenstellen und so ihre Lager- und Beschaffungsprozesse optimieren könnten.