PVH Future Lab-Gründung
Beim Notartermin (v.l.): Dr. Andreas Trautwein (EDE), Norman Koerschulte, Vanessa Weber, Thilo Brocksch, Andreas Schröter, Frederik Diergarten, Elena Fendt-Zehetbauer und Karl Grohe. Foto: Werkzeug Weber
12.02.2019 Fachhandel

EDE gründet PVH Future Lab

Fünf EDE-Händler und das EDE, Wuppertal, haben gemeinsam die PVH Future Lab GmbH gegründet. Die Firma soll als Start-up den technologisch getriebenen Wandel im PVH aktiv angehen. „Die Gründung eines Start-ups in dieser Konstellation ist einzigartig in der Geschichte der EDE Gruppe sowie deren Händler und zeigt die Bereitschaft, gemeinsam neue Wege einzuschlagen,“ erläutert Thilo Brocksch, der als Geschäftsbereichsleiter Mitgliederentwicklung und Prokurist im EDE PVH Future Lab mitbegründet hat und dort Geschäftsführer ist. Folgende Unternehmen haben sich mit dem Einkaufsbüro in der nun gegründeten Firma zusammengeschlossen: Christina Fendt (Eisen-Fendt GmbH aus Marktoberdorf), Karl Grohe (P. Grohe GmbH aus Bruneck in Italien), Norman Koerschulte (Karl Koerschulte GmbH aus Lüdenscheid), Andreas Schröter (HUG Technik und Sicherheit GmbH aus Ergolding) und Vanessa Weber (Werkzeug-Weber GmbH & Co. KG aus Aschaffenburg). Als Geschäftsführer wurde neben Brocksch auch Frederik Diergarten bestellt, der als Verantwortlicher für das Business Netzwerk im EDE das neue Vorhaben ebenfalls von Anfang an begleitet hat.

Im Mittelpunkt aller Aktivitäten der Beteiligten steht die Frage, wie für Kunden technologisch getriebene Mehrwerte geschaffen und, wie diese dadurch begeistert werden können. Dies gelingt aktuell mit dem ersten „Speedboat“ Rapid3D der neuen Firma. 25 EDE Händler nutzen dieses neue Geschäftsmodell für professionellen 3D-Druck in Kunststoff und Metall. Die Lizenznehmer erhalten dabei alle Komponenten, die benötigt werden. Dazu gehören unter anderem die Prozessplattform, das entsprechende Produzenten-Netzwerk, ein Marketing- und Trainingspaket sowie ein umfassendes zweistufiges Supportkonzept. Neben dem kommerziellen Rapid3D-Geschäftsmodell beschäftigt sich die PVH Future Lab in weiteren „Speedboats“ mit Prototypen für die Nutzbarmachung von Machine Learning/Künstlicher Intelligenz. Die Verknüpfung intelligenter, speziell auf den PVH angepasster Analysesysteme mit Produkt- und Verkaufsdaten zur Steigerung der Verkaufserfolgsquote beim Kunden soll den Händlern bereits 2019 direkten Mehrumsatz ermöglichen können.

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