EDE Geschäftsführung
Die EDE-Führungsriege blickt zuversichtlich in die Zukunft (v.l.): Dr. Christoph Grote, Geschäftsführer Ware und Vertrieb, Werkzeuge, Technischer Handel und Arbeitsschutz, Peter Jüngst, Geschäftsführer Ware und Vertrieb, Bau, Haustechnik, Stahl und Logistik, Dr. Ferdinand von Alvensleben, Geschäftsführer Personal, Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der Geschäftsführung, Joachim Hiemeyer, Geschäftsführer Digitale Services, Systeme, Marketing, E-Buisness/E-Commerce und Thomas Henkel, Geschäftsführer IT.
27.02.2019 Fachhandel

EDE wächst erneut

Nach dem Wachstumssprung des Vorjahres über die Marke von sechs Milliarden Euro (plus 487 Millionen Euro) erreichte die EDE Gruppe, Wuppertal, im Jahr 2018 erneut eine Steigerung des Handelsvolumens in Höhe von 306 Millionen auf 6,35 Milliarden Euro. Das gab das Einkaufsbüro heute (27. Februar) auf seiner Jahrespressekonferenz in Düsseldorf bekannt. Impulse für das Gesamtgeschäft kamen unter anderem aus dem Stahlbereich, der überdurchschnittlich stark wuchs. Die Warenbereiche Arbeitsschutz/Technischer Handel setzen mit einem Zuwachs von insgesamt 41 Millionen Euro ebenfalls die positive Entwicklung des Vorjahres fort. Auch die Haustechnik erwies sich als Wachstumstreiber.

Der Geschäftsbereich II (Bau- und Möbelbeschläge, Sicherheitstechnik, Bauelemente, Befestigungstechnik) schloss das Jahr mit einem moderaten Wachstum von 0,6 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro ab. Wachstumstreiber waren die Befestigungstechnik (+5,3 Prozent auf 157 Millionen Euro) und die Bauelemente (+2,8 Prozent) gefolgt von ebenfalls guten Ergebnissen bei Möbelbeschlägen (+2,5 Prozent). Der Fachbereich Bau- und Möbelbeschläge, Sicherheitstechnik konnte das hohe Vorjahresniveau nahezu bestätigen und erreichte ein Handelsvolumen von 872 Millionen Euro (-0,8 Prozent). Neben den Kapazitätsengpässen im Handwerk belastet auch der Umstand, dass Baubeschläge zunehmend mit dem Bauelement bestellt werden, das Ergebnis. Die Sicherheitstechnik sorgte nicht für die gewohnt positiven Effekte. Dennoch gelang es einigen beim Kooperationspartner EBH AG organisierten Händlern, ihre Umsätze zu steigern. Wachstumspotenzial liege insbesondere im Bereich Smart Home. Das Zentrallager eLC gewinne für den Fachbereich weiter an Bedeutung. Aufgrund des Wandels in der Branche werden den Angaben zufolge kurzfristig benötigte und kleinteilige Warenkörbe verstärkt von Händlern nachgefragt. Das EDE unterstütze seine Partner mit individuellen Sortiments- und Logistikkonzepten. Das Lagergeschäft entwickelte sich bei Baubeschlägen und Sicherheitstechnik (+3,4 Prozent) sowie Möbelbeschlägen (+6,2 Prozent) positiv. Im Fachbereich Bauelemente, in dem die Mitglieder überwiegend im Funktionstüren- und Stahltürenbereich tätig sind, stieg das Volumen um 2,8 Prozent und damit stärker als der Markt. Das Handelsvolumen kletterte von 243 auf 250 Millionen Euro. In einem positiven Marktumfeld belasten Kapazitätsengpässe die Umsatzchancen des Handels. Für Händler werden Montage, Reparatur und Service immer mehr zum Verkaufsargument.

„Wir konnten 2018 in einem herausfordernden Umfeld in der Ware erneut stärker wachsen als geplant. Unser Kerngeschäft ist stabil und wächst auf hohem Niveau. Zugleich haben wir mit unserem Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess ‚Evolution‘ konkrete Verbesserungen für unsere Partner erreicht und im Sinne unseres Zukunftsbildes den Fokus auf die Implementierung gelegt. 2018 war ein intensives und erfolgreiches Jahr für die EDE Gruppe“, erklärte Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der Geschäftsführung der EDE Gruppe in Düsseldorf. Für 2019 plant die Gruppe mit einem Handelsvolumen von rund 6,64 Milliarden Euro und damit einem Anstieg um 294 Millionen Euro. Dies entspräche in der Summe einem Wachstum von mehr als einer Milliarde Euro in drei Jahren in den Warenbereichen.

Mehr Informationen dazu und wie die Frage nach dem weiteren Umgang mit dem Thema Branchenlösung in Sachen Daten beantwortet wurde, lesen Sie in der nächsten Ausgabe vom schloss+beschlagmarkt.

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