Würth
Außenansicht der neuen Niederlassung in Künzelsau-Gaisbach. Neben der Verkaufsniederlassung und den Büroräumen sind in dem kubusförmigen, siebenstöckigen Bau mit Innenhof noch ein Showroom, ein Seminarbereich und ein Betriebsrestaurant untergebracht. Foto: Würth
01.08.2019 Fachhandel

Umsatz der Würth-Gruppe wächst bei rückläufigem Betriebsergebnis

Die Würth-Gruppe hat im 1. Halbjahr 2019 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro verzeichnet. Dies entspricht laut Unternehmensangaben einer Steigerung von 5,2 Prozent. Im Ausland wuchs der Umsatz um 6,3 Prozent. Die Gesellschaften in Südeuropa zeigten mit 11,8 Prozent die höchsten Wachstumsraten und entwickeln sich nach wie vor positiv.

Die deutsche Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von drei Milliarden Euro, was einem Wachstum von 3,6 Prozent entspreche. „Die Baukonjunktur ist nach wie vor robust“, blickt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte.

Das stärkste Wachstum im Konzern mit 13,8 Prozent verzeichnete laut Unternehmensmitteilung die Geschäftseinheit Elektrogroßhandel – auch begünstigt durch Akquisitionen. Im Juni 2019 hat der Würth Elektrogroßhandel einen Vertrag über den Erwerb der Grupo Electro Stocks S.L.U. (GES) – einer der nach eigenen Angaben führenden spanischen Elektrogroßhändler – unterzeichnet (Umsatzvolumen 2018: 261,5 Millionen Euro). Der Vollzug der Transaktion unterliege noch der Zustimmung der Kartellbehörden. Das organische Wachstum der Geschäftseinheit liege bei 6,5 Prozent.

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG, Mutterunternehmen und größte Einzelgesellschaft im Konzern, erwirtschaftet im 1. Halbjahr 2019 einen Umsatz von 1,035 Milliarden Euro (+6,6 Prozent). Für 2019 geht das Unternehmen fest davon aus, die 2-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze zu knacken.

Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe liegt laut Unternehmensangaben im 1. Halbjahr 2019 mit 340 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau (2018: 400 Millionen Euro). „Die Rohertragsmarge ist unter Druck: Wir können die steigenden Einkaufspreise nicht 1:1 an unsere Kunden am Markt weitergeben“, begründet Friedmann das rückläufige Ergebnis. „Die nach wie vor hohen Investitionen in den Ausbau unserer Geschäftsbereiche belasten das Ergebnis zusätzlich, legen allerdings gleichzeitig die Basis für unser zukünftiges Wachstum. Wir gehen trotzdem davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2019 mit einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau abschließen werden.“ 2018 lag das Betriebsergebnis demnach bei 870 Millionen Euro.

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